Der Holzrahmenbau ist eine Bauweise, bei der das Tragwerk aus einem Rahmen von Holzständern und Riegeln besteht, der beplankt und gedämmt wird. Nachfolgend einige konkrete Beispiele und Varianten.
Beispiele und Systeme
- Vorgefertigte Wandelemente — komplette Wände werden im Werk hergestellt, inklusive Dämmung und Beplankung, und auf der Baustelle schnell montiert. Die häufigste Form.
- Platform-Framing — je Geschoss wird zunächst der Boden (die Plattform) verlegt, auf dem die Wände dieses Geschosses stehen. Die gängige Methode für Wohnhäuser.
- Balloon-Framing — die Ständer laufen über zwei Geschosse in einem Stück durch; eine ältere, nordamerikanische Methode.
- Massivholzbau (CLT) — kein Skelett, sondern kreuzweise verleimte Massivplatten; eine verwandte, aber andere Holzbaumethode.
Wiederkehrende Merkmale
- Ständer und Riegel — senkrechte Ständer im festen Abstand mit waagerechten Riegeln
- Beplankung — Platten (etwa OSB oder Gips), die die Wand steif und winddicht machen
- Dämmung im Gefach des Rahmens, sodass eine dünne Wand dennoch gut dämmt
Zu beachten
- Luftdicht und dampfdicht bauen ist entscheidend, um Feuchte in der Konstruktion zu vermeiden
- Gute Detaillierung gegen Holzfäule an den Anschlüssen zu Gründung und Dach
- Holzrahmenbau ist leicht und schnell, hat aber wenig Masse; auf Schall und sommerliche Wärme achten
Verwandte Begriffe
- Holzrahmenbau
- Holzbau
- Balloon-Framing
- CLT
- Skelettbau
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