Was ist halboffene Bebauung?

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Halboffene Bebauung ist eine Bebauung, bei der ein Haus auf einer Seite an ein anderes Haus angebaut ist und auf der anderen Seite frei steht, mit Abstand zur Grundstücksgrenze. Sie liegt zwischen offener (frei stehender) und geschlossener (aneinandergereihter) Bebauung.

Merkmale

Bei halboffener Bebauung teilt sich das Haus eine Wand mit dem Nachbarn, während die andere Seitenfassade frei bleibt. Typische Beispiele sind die Doppelhaushälfte sowie das Anfangs- oder Endhaus einer Reihe. Die freie Seite hält Abstand zur Grundstücksgrenze, sodass Platz entlang des Hauses bleibt.

Die gemeinsame Wand senkt die Baukosten und den Energieverlust gegenüber einem frei stehenden Haus. Zugleich sorgt die freie Seitenfassade für mehr Tageslicht, Raum und Erreichbarkeit des rückwärtigen Gartens als bei einem Reihenhaus.

Anwendung

Halboffene Bebauung wird häufig in Wohngebieten eingesetzt, in denen ein Gleichgewicht zwischen Großzügigkeit und effizienter Flächennutzung gesucht wird. In Bebauungsplänen wird dieser Bautyp oft ausdrücklich vorgeschrieben, zusammen mit Regeln zu Baufluchtlinie, Grenzabstand und Bebauungsdichte. Für Familienhäuser ist er beliebt, weil er dem Gefühl eines frei stehenden Hauses nahekommt, aber günstiger ist.

Verwandte Begriffe

  • Doppelhaus
  • Frei stehendes Haus
  • Geschlossene Bebauung
  • Baufluchtlinie
  • Bebauungsdichte

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