Was ist Fundamentsanierung?

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Was ist Fundamentsanierung?

Fundamentsanierung ist die Reparatur oder der Austausch eines mangelhaften Fundaments. Sie ist meist bei Pfahlfäule notwendig, bei der Holzpfähle angegriffen sind, oder bei einer Setzung des Gebäudes.

Methoden der Sanierung

Es gibt verschiedene Techniken zur Fundamentsanierung, abhängig vom Boden, vom Fundamenttyp und vom Ausmaß des Schadens:

  • Einbringen neuer Pfähle: Unter den bestehenden Fundamentbalken werden neue Stahlrohrpfähle oder Betonpfähle eingebracht. Mit einer sogenannten Tischkonstruktion wird das Gewicht des Gebäudes auf diese neuen Pfähle übertragen.
  • Injektion oder Grouting: Der Boden unter dem Fundament wird mit einem Mörtel oder Harz injiziert, der den Untergrund verfestigt und das Gebäude stabilisiert.
  • Neues Betonfundament: In schwerwiegenden Fällen wird ein vollständig neues Betonfundament unter dem Haus angebracht.

Anwendung

Eine Fundamentsanierung ist oft ein kostspieliger und tiefgreifender Eingriff. Die Kosten liegen in der Regel zwischen 50.000 und 120.000 Euro pro Gebäude, abhängig von der Größe und der gewählten Methode. Die Arbeiten benötigen viel Platz und dauern mehrere Wochen. Dennoch ist eine Sanierung unvermeidlich, wenn ein Fundament in schlechtem Zustand ist (Klasse IV), da weiteres Aufschieben zu starker Rissbildung und Instabilität führen kann.

Verwandte Begriffe

  • Pfahlfäule
  • Fundamentkategorie
  • Rammpfahl
  • Negative Mantelreibung

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