Eine Wadi im Garten anlegen geht so: Du gräbst ein abgesenktes Pflanzbeet von 20 bis 50 cm Tiefe mit flach auslaufenden Rändern (Böschung 1:2), leitest dein Regenrohr mit einer offenen Rinne dorthin und sorgst dafür, dass der Boden das Wasser innerhalb einer Stunde versickern lässt. Die richtige Größe berechnest du mit der Faustregel: stärkster Regenguss in mm x die abfließende Dachfläche in m². Rechne mit 40 mm für einen kräftigen Guss. Bei 30 m² Dach bedeutet das 30 x 40 = 1.200 Liter (1,2 m³) Speicher. Eine Wadi von 1 m² mit 20 cm Tiefe speichert rund 200 Liter, für 1.200 Liter brauchst du also grob 6 m² Wadi. Die Kosten liegen 2026 zwischen 25 und 75 Euro pro m², und viele Kommunen und Wasserverbände geben einen Zuschuss für das Abkoppeln deines Regenrohrs.
In dieser Anleitung liest du genau, was eine Wadi ist, wie du Größe und Tiefe berechnest, wie du selbst die Versickerungsfähigkeit des Bodens testest, welche Schichten du aufbaust, welche Pflanzen nass und trocken überleben, was es kostet und wie du es pflegst. Kein vages Gerede, sondern konkrete Zahlen und Schritte.
Was ist eine Wadi genau?
Wadi steht für die niederländische Bezeichnung “Water Afvoer Door Infiltratie”, also Wasserableitung durch Versickerung. Es ist ein flaches, abgesenktes Stück Garten, das mit Gräsern und feuchtigkeitsliebenden Pflanzen bewachsen ist.
Bei trockenem Wetter steht die Wadi einfach trocken und du siehst ein grünes Pflanzbeet. Bei einem Regenguss strömt das Wasser von deinem Dach hinein, bleibt dort vorübergehend stehen und sickert dann langsam in den Boden. Dieses langsame Versickern nennt man Infiltration.
Der Unterschied zu einem Teich: Ein Teich hält Wasser zurück, eine Wadi lässt es genau durch in den Untergrund. Damit füllst du das Grundwasser wieder auf und entlastest die Kanalisation.
Eine Wadi ist der klassische Eingriff für einen klimaangepassten Garten: einen Garten, der sowohl Starkregen als auch längeren Trockenperioden standhält.
Warum solltest du eine Wadi anlegen?
- Weniger Wasserschäden. Das Regenwasser verschwindet nicht in der Kanalisation, sondern in deinem eigenen Boden. So sinkt die Gefahr eines überschwemmten Gartens oder eines feuchten Kriechkellers.
- Grundwasser auffüllen. Gut gegen die Austrocknung in trockenen Sommern.
- Mehr Biodiversität. Ein feuchtes Pflanzbeet zieht Insekten, Schmetterlinge und Vögel an.
- Kanalisation entlasten. Bei Starkregen läuft die Kanalisation weniger schnell über.
- Oft Zuschuss. Das Abkoppeln des Regenrohrs wird vielerorts finanziell belohnt (siehe weiter unten).
Wie groß und wie tief muss eine Wadi sein?
Die Größe hängt davon ab, wie viel Wasser du auffangen willst. Und das hängt wiederum von zwei Dingen ab: wie viel Dach in die Wadi entwässert und wie schweren Regen du speichern willst.
Die Faustregel für die Wassermenge:
Abfließende Dachfläche (m²) x Regen in mm = Liter zu speicherndes Wasser
Ein Millimeter Regen ist nämlich genau 1 Liter pro Quadratmeter. Rechne für Mitteleuropa mit einem kräftigen Guss von 40 mm. Willst du extreme Güsse abfangen, dann geh in Richtung 60 bis 70 mm.
Rechenbeispiel Wadi-Größe
Angenommen: Du leitest das Wasser von einem Regenrohr ab, und dieses Rohr fängt die Hälfte eines schrägen Daches von 60 m² auf. Dann entwässern 30 m² Dach in deine Wadi.
| Schritt | Berechnung | Ergebnis |
|---|---|---|
| Abfließendes Dach | 30 m² | 30 m² |
| Regen in mm | 40 mm (kräftiger Guss) | 40 l/m² |
| Zu speicherndes Wasser | 30 x 40 | 1.200 Liter (1,2 m³) |
| Speicherkapazität pro m² Wadi (bei 20 cm Tiefe) | ~200 Liter | 200 l/m² |
| Benötigte Wadi-Fläche | 1.200 / 200 | ~6 m² |
Eine andere gängige Faustregel: Mach die Wadi 5 bis 10 % der Fläche, die du ableiten willst. Bei 30 m² Dach kommst du dann auf 1,5 bis 3 m² abgesenkte Fläche. Weil eine Wadi aber auch Tiefe hat, passt das ganz gut zur Literrechnung oben.
Tiefe und Böschung
Die Tiefe liegt meistens zwischen 20 und 50 cm. In einem kleinen Garten reichen 20 bis 30 cm oft aus.
Wichtig sind die schrägen Ränder, die Böschung. Die Regel lautet Böschung 1:2: Das Gefälle ist doppelt so lang wie die Wadi tief ist.
| Tiefe Wadi | Länge Böschung pro Seite | Mindestaußenmaß |
|---|---|---|
| 30 cm | 60 cm | ca. 1,2 x 1,2 m |
| 50 cm | 100 cm | ca. 2 x 2 m |
Flache Ränder sind nicht nur sicherer (siehe die FAQ zu Kindern), sie verhindern auch, dass die Wände einsacken, und machen das Mähen leichter.
Wie teste ich, ob mein Boden geeignet ist? (Versickerungstest)
Nicht jeder Boden lässt Wasser schnell durch. Auf Sand geht es schnell, auf Lehm dagegen sehr langsam. Teste deshalb immer erst selbst. Das nennt man Eimertest oder Versickerungstest.
- Grab an der geplanten Stelle ein Loch von etwa 30 cm Tiefe.
- Fülle das Loch ganz mit Wasser.
- Stoppe, wie lange es dauert, bis das Wasser versickert ist.
| Versickerungszeit | Durchlässigkeit | Geeignet? |
|---|---|---|
| Innerhalb von 15 Minuten | Gut | Ja, ideal |
| 15 bis 60 Minuten | Mittel | Ja, gut |
| Mehr als 60 Minuten | Schlecht | Nein, zusätzliche Maßnahmen nötig |
Zum Vergleich: Grober Sand lässt rund 500 Liter pro Stunde und m² durch, Lehm nur 0,5 Liter. Dieser Unterschied ist enorm.
Mach den Test an mehreren Stellen und am besten nicht direkt nach einer nassen Periode, denn dann ist der Boden schon gesättigt und du bekommst ein verzerrtes Bild.
Zwei zusätzliche Bedingungen:
- Das Grundwasser muss mindestens 1,5 m unter der Geländeoberfläche stehen. Steht es höher, kann die Wadi nie richtig leerlaufen.
- Halte mindestens 0,8 m Abstand zum Fundament deines Hauses und 2 m zu großen Bäumen.
Der Aufbau einer Wadi: welche Schichten?
Der Aufbau hängt von deiner Bodenart ab. Auf Sand bist du schnell fertig, auf Lehm musst du mehr tun.
Sandboden (gute Durchlässigkeit)
Einfach: ausheben, danach mit einer Schicht Gartenerde gemischt mit Kompost auffüllen und obendrauf eine Schicht Mulch.
Von oben nach unten:
- Deckschicht Mulch: abgefallenes Laub, Baumrinde oder Holzhäcksel. Hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut.
- Mutterboden mit Kompost: in den die Pflanzen wurzeln.
- Der vorhandene Sandboden macht die Versickerungsarbeit.
Lehm- oder Tonboden (schlechte Durchlässigkeit)
Hier gräbst du tiefer und baust eine Versickerungsschicht ein:
- Grab 15 cm tiefer als die gewünschte Wadi-Sohle.
- Leg Geotextil (Wurzel- oder Filtervlies) auf den Boden und gegen die Wände. Das verhindert, dass Erde die Versickerungsschicht zuschlämmt.
- Fülle mit Kies, Lavastein oder gebrannten Tonkügelchen als Puffer- und Durchlassschicht.
- Schlag das Ganze in Geotextil ein, damit es sauber bleibt.
- Fülle mit Mutterboden plus Kompost und einer Deckschicht Mulch auf.
Bei wirklich schwerem Lehm kannst du unter der Wadi einen tieferen Versickerungsschacht von 1 bis 2 m Tiefe und ca. 1 m Breite anlegen, gefüllt mit Kies. So gibst du dem Wasser doch noch einen Weg nach unten.
Den Überlauf nicht vergessen
Mach immer einen Überlauf: einen tieferen Punkt am Rand, wohin das Wasser bei einem extremen Guss sicher abfließen kann, zum Beispiel zu einem tieferen Teil des Gartens. So verhinderst du, dass eine volle Wadi Richtung deines Hauses läuft.
Anleitung: Wadi anlegen in 7 Schritten
- Berechne die Größe. Nutze die Rechnung Dachfläche x 40 mm und teile durch ~200 Liter pro m² (bei 20 cm Tiefe).
- Mach den Versickerungstest. Grab ein Loch von 30 cm, fülle es mit Wasser, stoppe die Versickerungszeit.
- Wähle die Stelle. Tief im Garten, mindestens 0,8 m vom Haus, weg von großen Bäumen, an einem natürlich tiefen Punkt.
- Hebe die Wadi aus. 20 bis 50 cm tief mit Böschung 1:2 (flache Ränder). Auf Lehm 15 cm extra für die Versickerungsschicht.
- Bau die Schichten auf. Auf Lehm zuerst Geotextil plus Kies, dann Mutterboden mit Kompost, danach Mulch. Auf Sand nur Mutterboden plus Kompost plus Mulch.
- Koppel das Regenrohr ab. Säge das Regenrohr oberhalb der gewünschten Höhe durch und leite das Wasser über eine offene Rinne oder einen Kiesstreifen zur Wadi. Mach einen Überlauf.
- Bepflanze und mulche. Setze feuchtigkeitsliebende Pflanzen, deck den Boden mit Mulch ab und gib in den ersten Wochen Wasser, bis alles angewachsen ist.
Wie koppele ich das Regenrohr ab?
Abkoppeln bedeutet, dass du Regenwasser nicht mehr in die Kanalisation leitest, sondern in deinen Garten.
- Säge das Regenrohr etwa 20 bis 30 cm über dem Boden durch.
- Setze einen Bogen oder eine offene Rinne, die das Wasser Richtung Wadi leitet.
- Arbeite den Streifen zwischen Rohr und Wadi mit Kies oder einer Rinne ab, damit keine Furche ausgespült wird.
- Verschließe die Öffnung zur Kanalisation sauber mit einem Stopfen, damit kein Kanalgeruch hochkommt.
Achtung bei Mischkanalisation: In manchen Kommunen gelten Vorschriften oder du musst das Abkoppeln melden. Frag das kurz bei deiner Kommune nach, oft hängt auch ein Zuschuss daran.
Wadi versus Versickerungsbox versus Kiesschacht
Eine Wadi ist nicht die einzige Möglichkeit, Regenwasser versickern zu lassen. Das sind die drei Optionen im Überblick.
| System | Was ist das? | Sichtbar? | Speicher | Kosten 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Wadi | Bewachsenes, abgesenktes Pflanzbeet, das Wasser oberirdisch auffängt | Ja, grüne Mulde | ~200 l pro m² bei 20 cm Tiefe | 25-75 Euro/m² |
| Versickerungsbox | Unterirdische Kunststoffbox, die Wasser auffängt und durchlässt | Nein, unsichtbar | 200 oder 500 Liter pro Box | 200-l-Box inkl. Vlies ab ~400 Euro; 500-l-Box ab ~150 Euro/Stück |
| Kiesschacht | Unterirdisches Loch, gefüllt mit Kies und Geotextil | Nein, unsichtbar | ~60-80 Liter effektiv pro 200 l Volumen | 200-l-Kiesschacht inkl. Vlies ca. 60-80 Euro |
Wann wählst du was?
- Wadi: wenn du Platz hast und den Garten schöner und artenreicher machen willst. Günstig im Material, schafft Lebensraum.
- Versickerungsbox: wenn du keinen oberirdischen Platz opfern willst, zum Beispiel unter einer Terrasse oder dem Rasen. Für eine Versickerungsbox im Garten rechnest du pro Box mit der Rechnung m² Dach x 40 mm = benötigte Liter.
- Kiesschacht: eine Budgetvariante der Box für kleinere Wassermengen.
Du kannst sie auch kombinieren: eine Wadi mit einer Versickerungsbox darunter für zusätzlichen Speicher auf schlechtem Boden.
Welche Pflanzen wählst du für eine Wadi?
Der Trick: Die Pflanzen müssen sowohl nasse Füße (nach einem Guss) als auch Trockenheit (im Sommer) vertragen. Auf der Sohle der Wadi steht es manchmal unter Wasser, auf den Böschungen ist es trockener. Verteile deine Pflanzen entsprechend.
| Pflanze | Lateinischer Name | Standort in der Wadi |
|---|---|---|
| Blut-Weiderich | Lythrum salicaria | Sohle, nassester Teil |
| Mädesüß | Filipendula ulmaria | Sohle und Böschung |
| Sumpfdotterblume | Caltha palustris | Nassester Teil |
| Sumpf-Vergissmeinnicht | Myosotis scorpioides | Nassester Teil |
| Segge | Carex (diverse Arten) | Sohle und Böschung |
| Echter Baldrian | Valeriana officinalis | Böschung, trockenere Zone |
| Rohrkolben | Typha (kleine Arten) | Sohle, nur größere Wadis |
| Wasserminze | Mentha aquatica | Sohle |
Kombiniere mit Ziergräsern an den trockeneren Rändern für eine natürliche Optik. Willst du es einfach halten, kannst du die Wadi auch einfach mit einer feuchtigkeitsliebenden Gras-Kräuter-Mischung einsäen.
Was kostet eine Wadi anlegen 2026?
Die Materialkosten sind relativ niedrig, der größte Posten ist die Grabarbeit (selbst machen spart viel).
| System/Posten | Preis 2026 |
|---|---|
| Einfache Wadi (Sandboden) | 25-40 Euro/m² |
| Wadi mit Drainageschicht (Lehmboden) | 40-60 Euro/m² |
| Kombination Wadi plus Versickerungsbox | 55-75 Euro/m² |
| Vorbereitung (Abstecken, Erdabfuhr) | 5-10 Euro/m² |
| Pflege | 2-5 Euro/m² pro Jahr |
| Unvorhergesehenes | 10-15 % der Gesamtsumme |
Rechne für eine Wadi von 6 m² auf Sandboden also grob mit 150 bis 240 Euro Material, plus eventuell Erdabfuhr. Machst du es komplett selbst, bleibt es am unteren Ende dieser Spanne.
Pflege einer Wadi
Eine Wadi ist pflegeleicht, aber nicht pflegefrei.
- Mähen: Mäh die Gräser mit deinem Rasen mit, oder lass die Kräutermischung stehen und mäh sie 1 bis 2 Mal pro Jahr.
- Schneiden: Schneide die Stauden am Ende des Winters zurück.
- Laub räumen: Hol im Herbst überschüssiges Laub weg, sonst schlämmt der Boden zu und das Wasser versickert schlechter.
- Durchlässigkeit prüfen: Bleibt nach einem Guss lange Wasser stehen (länger als einen Tag), schlämmt der Boden zu. Lockere dann die Deckschicht vorsichtig auf oder ersetze die obersten Zentimeter.
- Unkraut: Halte vor allem im ersten Jahr aggressives Unkraut fern, bis die Bepflanzung dicht steht.
Zuschuss für Abkoppeln und Klimaanpassung
Viele Wasserverbände und Kommunen belohnen das Abkoppeln deines Regenrohrs und das Anlegen einer Wadi. In den Niederlanden hat etwa die Hälfte der Wasserverbände eine Regelung. Beispiele für 2026:
- Wasserverband Aa en Maas (NL): Belohnung pro m² abgekoppeltes Dach, kann bis zu 5.000 Euro für grüne Dächer und Abkoppeln betragen.
- Gemeinde Den Haag (NL): maximal 50 % der Kosten erstattet, bis zu 500 Euro pro 1.000 Liter aufgefangenem Regenwasser (Gesamtbudget 200.000 Euro in 2026).
- Gemeinde Enschede (NL): 10 Euro pro m² abgekoppeltes Dach, mit einem Maximum von 2.000 Euro.
- Gemeinde Zwolle (NL): Regelung ab 1. Januar 2026, Budget 114.000 Euro.
In Deutschland läuft die Förderung meist über die gesplittete Abwassergebühr und kommunale Programme, das variiert je Stadt und Landkreis. Prüfe immer deine eigene Kommune und deinen Wasserverband, denn Regelungen und Beträge unterscheiden sich stark je Region. Such nach “Förderung Regenwasser entsiegeln” plus deinem Ortsnamen.
Häufig gestellte Fragen zum Wadi anlegen
Ist eine Wadi sicher für Kinder?
Ja, sofern du flache Böschungen (1:2) verwendest und die Wadi in einem Kindergarten maximal 20 bis 30 cm tief machst. Eine Wadi steht außerdem den größten Teil des Jahres trocken und läuft nach einem Guss innerhalb weniger Stunden bis eines Tages leer. Anders als ein Teich gibt es keine dauerhafte Wasserpfütze. Behalte kleine Kinder während und kurz nach einem Starkregen trotzdem im Auge.
Wie lange bleibt das Wasser in einer Wadi stehen?
Bei einem geeigneten Boden (Versickerungszeit unter 60 Minuten im Versickerungstest) ist die Wadi meist innerhalb weniger Stunden bis maximal eines Tages leer. Bleibt das Wasser tagelang stehen, ist dein Boden zu schlecht durchlässig oder das Grundwasser steht zu hoch. Dann musst du eine Versickerungsschicht oder Box hinzufügen.
Geht eine Wadi auf Lehmboden?
Ja, aber dann musst du tiefer graben und eine Versickerungsschicht aus Kies zwischen Geotextil einbringen, oder eine Versickerungsbox darunter setzen. Auf schwerem Lehm mit hohem Grundwasser kann eine Wadi allein nicht ausreichen, und eine Versickerungsbox mit Drainage ist oft die bessere Wahl.
Wie groß muss meine Wadi mindestens sein?
Rechne mit der Formel: abfließende Dachfläche x 40 mm = Liter, geteilt durch ~200 Liter pro m² (bei 20 cm Tiefe). Bei 30 m² Dach kommst du auf etwa 6 m². Kein Platz? Mach die Wadi dann tiefer (50 cm speichert mehr pro m²) oder kombiniere sie mit einer Versickerungsbox.
Zieht eine Wadi Mücken an?
Kaum. Eine Wadi läuft schnell leer und hält kein stehendes Wasser, während Mücken gerade mehrere Tage stehendes Wasser brauchen, um zu schlüpfen. Eine Wadi, die innerhalb eines Tages trockenfällt, gibt Mücken keine Chance.
Darf ich mein Regenrohr einfach abkoppeln?
In den meisten Fällen ja, aber bei Mischkanalisation gelten manchmal Vorschriften und in manchen Kommunen musst du es melden. Oft hängt sogar ein Zuschuss daran. Frag kurz bei deiner Kommune oder deinem Wasserverband nach, bevor du anfängst zu sägen.
Bauzeichnungen und Anleitungen
Eine Wadi anlegen gelingt am besten mit einem soliden Plan auf Papier: Maße, Böschung und Ableitung sauber ausgearbeitet, bevor der Spaten in den Boden geht. Schau dir das komplette Bauzeichnungspaket auf fredsbauanleitungen.de an, mit tausenden Zeichnungen für jedes Heimwerkerprojekt.

