Glasbeschläge sind die Gesamtheit aus Bügeln, Klemmen, Bändern, Schlössern und Griffen, mit denen Glastüren, -wände und -paneele befestigt und beweglich gemacht werden. Da Glas nicht wie Holz verschraubt werden kann, verbinden Glasbeschläge das Glas mit der umgebenden Konstruktion, ohne die Scheibe zu beschädigen.
Anwendung
Glasbeschläge werden bei Glastüren, gläsernen Trennwänden, Geländern und Duschkabinen verwendet. Man denke an Punkthalter (Spider-Fittings), die eine Glasfassade tragen, an Klemmprofile, die ein Glasgeländer halten, und an Zapfenbänder, Schlösser und Griffe für Glastüren.
Da die Beschläge sichtbar bleiben, spielt ihr Aussehen eine große Rolle: Viele Glasbeschläge sind aus gebürstetem oder poliertem Edelstahl gefertigt, um zum schlichten, transparenten Charakter von Glaskonstruktionen zu passen.
Merkmale
Kennzeichnend ist, dass das Glas geklemmt oder über gebohrte Löcher befestigt wird, wobei Gummi- oder Kunststoffzwischenlagen den Kontakt zwischen Glas und Metall abfangen. So werden Spannungsspitzen, die Glas brechen lassen können, vermieden. Für bewegliche Teile wird Einscheiben- oder Verbundsicherheitsglas verwendet. Die richtige Maßhaltigkeit und Montage sind entscheidend, da Glas kein Spiel und keine Punktbelastung verträgt.
Verwandte Begriffe
- Glastür
- Glas
- Beschlag
- Geländer
- Isolierglas
- Verbundglas
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