Holzfassadenverkleidung umfasst alle Fassadenelemente aus Holz oder holzähnlichem Material, die die Außenfassade abschließen und vor Witterung schützen. Holz verleiht einer Fassade eine warme, natürliche Ausstrahlung und wird sowohl im Neubau als auch bei Sanierungen häufig eingesetzt, meist auf einer Holz- oder Aluminium-Unterkonstruktion mit dahinterliegender Belüftungsebene.
Anwendung
Es gibt verschiedene Profile und Montagerichtungen. Rhombusleisten und Fasebretter sind waagerechte Bretter mit schrägem Profil, sodass Regenwasser nach außen abläuft; die schwedische Fasekante ist eine verbreitete Variante mit ruhigem, flachem Erscheinungsbild. Bei der Stülpschalung werden die Bretter überlappend montiert, ähnlich wie Dachziegel, was eine ausgeprägte Schattenlinie erzeugt. Vertikale Bretter oder offene Verschalungen mit Fugen sorgen für einen modernen, klaren Look.
Merkmale
Die Holzart bestimmt Aussehen, Haltbarkeit und Pflege. Gehobelte Fichte ist günstig, benötigt aber einen Anstrich mit Farbe oder Lasur. Lärche und Douglasie sind von Natur aus dauerhafter und vergrauen schön. Thermoholz ist thermisch modifiziertes Holz, das durch Erhitzung stabiler und beständiger wird. Unbehandeltes Holz vergraut mit der Zeit, was bewusst als ästhetischer Effekt gewählt werden kann. Gute Detaillierung und Hinterlüftung sind entscheidend für eine lange Lebensdauer.
Verwandte Begriffe
- fassadenverkleidung
- holz
- stülpschalung
- fassade
- dämmung
- luftschicht
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