Rechtwinklig bedeutet in einem rechten Winkel, also genau 90 Grad. Eine Verbindung, Ecke oder Wand ist rechtwinklig, wenn die beiden Teile senkrecht zueinander stehen.
Merkmale
Rechtwinkligkeit beschreibt den Winkel zwischen zwei Linien, Flächen oder Bauteilen: Stehen sie genau 90 Grad zueinander, ist der Anschluss rechtwinklig. Prüfen lässt sich das mit einem Winkel, bei größeren Maßen mit der 3-4-5-Methode. Dabei trägt man von der Ecke aus 3 Einheiten auf der einen Linie und 4 auf der anderen ab; misst die Diagonale dazwischen genau 5 Einheiten, ist der Winkel exakt rechtwinklig. Das folgt aus dem Satz des Pythagoras (3² + 4² = 5²) und funktioniert mit jeder gleichbleibenden Einheit, etwa Metern.
Anwendung
Rechtwinkliges Abstecken ist bei Fundamenten, Wänden, Fenster- und Türrahmen sowie bei Fliesenarbeiten unverzichtbar. Wer ein Gebäude absteckt, prüft die Rechtwinkligkeit der Baumauern, bevor weitergebaut wird, denn ein nicht rechtwinkliger Start wirkt sich auf die gesamte Konstruktion aus. Auch beim Verlegen von Fliesen oder beim Einbau eines Rahmens sorgt rechtwinkliges Arbeiten für saubere, dichte Anschlüsse. Bei kleinen Bauteilen genügt ein Winkel, bei großen Maßen ist die 3-4-5-Methode zuverlässiger.
Verwandte Begriffe
- Winkel
- Wasserwaage
- Lot
- Abstecken
- rechter Winkel
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