Eine Rasengitterplatte ist eine Platte oder ein Gitter aus Beton oder Kunststoff mit Öffnungen, in denen Rasen oder Kies wachsen kann. Wie der Rasengitterstein sorgt sie für einen Belag, der belastbar und zugleich wasserdurchlässig ist, mit grüner Optik. Rasengitterplatten sind oft dünner oder aus Kunststoff.
Wirkung
Die Platte nimmt die Last über ihre Stege oder ihr Raster auf und gibt sie an den Untergrund weiter. In den offenen Feldern wächst Rasen, während Regenwasser zwischen den Öffnungen im Boden versickert. So bleibt die Fläche begeh- und befahrbar, ohne vollständig zu versiegeln.
Kunststoff-Rasengitterplatten
Neben Betonausführungen gibt es leichte Kunststoff-Rasengitter. Sie werden auf eine feste Sand- oder Kiesschicht gelegt und mit Erde eingesät. Sie sind leicht, schnell zu verlegen und vor allem für gering belastete Flächen geeignet.
Anwendung
- Parkflächen und Einfahrten — tragfähig und grün
- Gartenwege und Terrassen — wasserdurchlässiger, natürlicher Belag
- Randstreifen und Hänge — Schutz gegen Auswaschung
- Veranstaltungsflächen — vorübergehend begehbare Rasenflächen
Vorteile und Hinweis
- Vorteil — wasserdurchlässig, klimaangepasst und grün
- Vorteil — mindert Überflutung und Hitzestress
- Hinweis — eine gute Tragschicht sowie ausreichend Licht und Wasser sind für gesunden Rasen nötig
Verwandte Begriffe
- Rasengitterstein
- Teilbefestigung
- Pflasterverband
- Versickerung
- Klimaangepasst bauen
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