Eine Jalousie ist ein Sonnenschutz aus einer Reihe verstellbarer, meist waagerechter Lamellen. Durch Drehen der Lamellen bestimmst du, wie viel Licht und Wärme hereinkommt, ohne Sicht und Lüftung ganz zu blockieren. Das Wort stammt vom französischen jalousie (Eifersucht): Man konnte durch den Spalt hinaussehen, ohne selbst gesehen zu werden.
Wo kommt sie vor?
- Innenjalousie — waagerechte Lamellen aus Aluminium, Holz oder Kunststoff an der Innenseite des Fensters, mit Schnur oder Stab verstellbar
- Außenjalousie / Raffstore — schwerere, witterungsbeständige Lamellen vor der Fassade; sie halten die Wärme schon vor dem Glas ab und schützen dadurch besser vor Überhitzung
- Jalousiefenster — ein Fenster mit verstellbaren Glas- oder Holzlamellen im Rahmen, das Sonnenschutz und Lüftung zugleich bietet
Anwendung
Eine Jalousie eignet sich überall dort, wo du den Lichteinfall fein dosieren willst: Büros, Bäder, Küchen und Arbeitsräume. Gegen Überhitzung wirkt die Außenjalousie am besten, weil die Sonne vor dem Glas gestoppt wird.
Zu beachten
- Achte auf ausreichende Laibungstiefe im Fenster, damit die Lamellen frei laufen
- Eine ebene, waagerechte Befestigung sorgt für gleichmäßiges Kippen und Heben
Verwandte Begriffe
- Fenster
- Fassade
- Sonnenschutz
- Fensterrahmen
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