Eine Baubude ist eine vorübergehende Unterkunft auf der Baustelle, die als Pausenraum, Büro, Umkleide oder Lager dient. Sie bietet dem Baupersonal einen Platz zum Unterstellen, Essen und Umziehen sowie einen trockenen, sicheren Ort für Werkzeug und Zeichnungen.
Ausführung
Früher war eine Baubude oft eine vor Ort gezimmerte Holzhütte. Heute werden fast immer verfahrbare Baucontainer (Units) eingesetzt, die fertig angeliefert und nach Abschluss wieder abgeholt werden:
- Pausencontainer — mit Heizung, Stühlen, Tischen und einer kleinen Küche
- Bürocontainer — Arbeitsplatz für den Bauleiter mit Platz für Zeichnungen und Besprechungen
- Umkleide und Waschraum — mit Toilette und Waschgelegenheit
- Lagercontainer — abschließbarer Stauraum für Werkzeug und Kleinmaterial
Mehrere Units lassen sich stapeln oder zu einer größeren Einheit koppeln.
Anwendung
- Jede größere Baustelle — eine Pausengelegenheit und Sanitäranlagen sind gesetzlich vorgeschrieben
- Straßen- und Erdbau — als mobiler Stützpunkt
- Veranstaltungen und temporäre Projekte — zur vorübergehenden Unterbringung von Personal
Zu beachten
- Sorge für einen stabilen, ebenen Untergrund und Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser
- Stelle die Baubude so auf, dass An- und Abtransport von Material nicht behindert werden
- Beachte die Arbeitsschutzvorgaben: Heizung, Beleuchtung, Sanitär und ausreichend Platz
Verwandte Begriffe
- Bauhütte
- Gerüst
- Bau
- Bauprozess
- Baugewerbe
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