Das Schalungsende am Grat (niederländisch “haaieind”) ist das Ende der gehobelten Nut-und-Feder-Bretter der Dachschalung, das am Gratsparren oder an etwaigen Füllstücken befestigt wird. Es handelt sich um einen Fachbegriff aus der Dachkonstruktion.
Merkmale
Das Schalungsende am Grat tritt bei geneigten Dachflächen auf, die schräg an einen Gratsparren anschließen, etwa beim Walmdach oder beim Krüppelwalm. Weil die Dachfläche schräg auf den Gratsparren zuläuft, müssen die Nut-und-Feder-Bretter dort spitz, also schräg, zugeschnitten werden. Das schräge Ende dieser Bretter wird anschließend am Gratsparren befestigt. Ist ein einzelnes Brett zu schmal, kann es statt direkt am Sparren an einem Füllstück befestigt werden.
Anwendung
Der Begriff spielt beim Anbringen der Dachschalung auf Dächern mit Gratsparren eine Rolle. Der Zimmermann schneidet die Bretter schräg zu, damit sie sauber am Gratsparren anschließen und eine geschlossene Dachfläche bilden. Ein sorgfältig ausgeführtes Schalungsende sorgt für einen dichten Anschluss entlang des Grats und einen guten Untergrund für die weitere Dacheindeckung.
Verwandte Begriffe
- Dachschalung
- Gratsparren
- Walmdach
- Nut und Feder
- Füllstück
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