Ein Kiesboden ist ein Boden oder Belag, der überwiegend aus Kies besteht, lose geschüttet oder mit einem Bindemittel gebunden. Der Begriff wird sowohl für lose Kiesbeläge im Garten als auch für gebundene Kiesschichten verwendet, etwa auf einem Flachdach oder als Zierschicht im Beton.
Arten von Kiesböden
- Loser Kiesboden — Kies lose auf einen gut verdichteten, durchlässigen Untergrund geschüttet, oft mit einer Stabilisierungsmatte oder Kieswabe gegen das Wegrollen
- Gebundener Kiesboden — Kies mit Epoxidharz oder einem anderen Bindemittel zu einer wasserdurchlässigen, festen Deckschicht vermengt
- Ballastschicht — Kies auf einem Flachdach, der die Dachhaut schützt und beschwert
- Zierschicht — ausgewaschener oder eingestreuter Kies als dekorative Oberfläche
Anwendung
Kiesböden werden eingesetzt bei:
- Gartenwegen und Terrassen — ein natürlicher, wasserdurchlässiger Belag
- Einfahrten und Stellplätzen — bei geringer Belastung
- Flachdächern — als Ballast- und Schutzschicht
- Baumscheiben und Randstreifen — wo Wasser versickern soll
Vorteile und Hinweise
Kies lässt Wasser durch und beugt Verdichtung und Pfützen vor. Loser Kies kann jedoch wegrollen und Unkraut zulassen; ein guter Unterbau, eine Randeinfassung und gegebenenfalls eine gebundene Ausführung verhindern das.
Verwandte Begriffe
- Kies
- Kies und Splitt
- Ballastschicht
- Drainage
- Waschbetonboden
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