Ein Jumplift ist ein selbstkletternder Aufzug, der bei noch im Bau befindlichen Hochhäusern eingesetzt wird. Anders als ein gewöhnlicher Bauaufzug an der Außenseite befindet sich der Jumplift im Gebäude selbst, meist im späteren Aufzugsschacht im Kern. Mit wachsender Bauhöhe wandert der Aufzug mit nach oben — er „jumpt”. So gelangen Bauleute schon während des Baus in große Höhen.
Wie funktioniert es?
Der Jumplift nutzt den Schacht, der am Ende den endgültigen Aufzug aufnimmt. Oben im Schacht sitzt eine provisorische Aufhängung oder Maschinenkammer. Ist das Gebäude einige Geschosse gewachsen, wird dieser Oberbau auf eine höhere Ebene versetzt, und der Aufzug wächst mit. Am Bauende ersetzt der dauerhafte Aufzug die provisorische Anlage.
Anwendung
Jumplifte werden bei hohen Türmen sowie Wohn- und Bürogebäuden eingesetzt, wo ein gewöhnlicher Bauaufzug zu langsam und zu begrenzt wäre.
Zu beachten
- Personen und leichtes Material gelangen schneller und sicherer in die Höhe als mit einem Außenaufzug
- Weniger Behinderung durch Wind und Wetter, dadurch effizienterer Bauablauf
Verwandte Begriffe
- Baugerüst
- Gründung
- Beton
- Hochbau
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