Ein Erdbohrer ist ein Werkzeug, mit dem ein Loch in den Boden gebohrt wird, um Bodenproben zu nehmen, Pfähle oder Leitungen zu setzen oder zu untersuchen, wie der Boden aufgebaut ist. Erdbohrer gibt es in vielen Formen, vom einfachen Handbohrer bis zur schweren, maschinellen Bohranlage.
Arten von Erdbohrern
- Edelmanbohrer — ein Handbohrer mit schrauben- oder schalenförmigem Kopf zur Entnahme von Bodenproben
- Stechbohrer — für ungestörte Proben aus weichen Bodenschichten
- Erdspirale (Schneckenbohrer) — zum Bohren von Löchern, etwa für Pfahlgründungen oder Zäune
- Maschineller Bohrer — große Schnecken und Bohranlagen für Gründungspfähle und Tiefbohrungen
Anwendung
Erdbohrer werden eingesetzt bei:
- Baugrunduntersuchung — Entnahme von Proben zur Bestimmung von Bodenaufbau und Tragfähigkeit
- Gründungen — Bohren von Löchern für im Boden hergestellte Pfähle
- Garten und Gelände — Setzen von Pfählen für Zäune, Pergolen und Fundamente von Nebengebäuden
- Pegelrohre und Drainage — Bohren für Grundwassermessungen oder Ableitung
Die Wahl des Bohrers hängt von der Bodenart, der gewünschten Tiefe und davon ab, ob ein Loch oder eine Probe benötigt wird. In weichem oder nassem Boden ist manchmal eine Verrohrung nötig, um ein Einstürzen zu verhindern.
Verwandte Begriffe
- Baugrunduntersuchung
- Pegelrohr
- Erdbohrschnecke
- Pfahlgründung
- Drainage
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