Holzböden: Beispiele

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Ein Holzboden besteht aus tragenden Balken (der Balkenlage) mit einem Belag aus Dielen oder Plattenwerkstoff darauf. Nachfolgend konkrete Beispiele, wie Holzböden aufgebaut werden.

Beispiele für den Bodenaufbau

  • Balkenlage mit Dielen — die klassische Geschossdecke: Holzbalken im Achsabstand, darüber genutete Dielen (Nut und Feder). In älteren Wohnhäusern häufig.
  • Balkenlage mit Plattenboden — statt einzelner Dielen ein Belag aus Plattenwerkstoff (Sperrholz, OSB oder Spanplatte) als stabiler, ebener Unterboden.
  • Sichtbalkendecke — die Balkenlage bleibt als raumprägendes Element sichtbar, mit dem Bodenbelag als Decke des darunterliegenden Geschosses.
  • Schwimmender Parkettboden — ein Belag aus Parkett oder Laminat auf einem Unterboden, von den Wänden freigehalten, um das Arbeiten aufzufangen.

Zu beachten

  • Balkenabstand — Achsmaß und Balkenhöhe bestimmen Festigkeit und Steifigkeit; Spannweite und Last vorab berechnen
  • Durchbiegung und Schwingen — ein zu weicher Boden fühlt sich federnd an; ausreichende Balkenhöhe wählen
  • Belüftung — ein Erdgeschossboden über dem Kriechkeller muss gegen Holzfäule gut belüftet bleiben
  • Arbeiten des Holzes — Parkett und Dielen erst akklimatisieren lassen und an den Rändern eine Dehnfuge halten

Verwandte Begriffe

  • Holzböden
  • Balkenlage
  • Balken
  • Parkettboden
  • Plattenwerkstoff
  • Nut und Feder

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