Was sind Gebäudeinstallationen?
Gebäudeinstallationen sind die technischen Einrichtungen, die ein Gebäude funktionieren lassen. Dazu gehören Heizung, Warm- und Kaltwasser, Abwasser, Elektrik, Lüftung und Datenverbindungen. Zusammen werden sie auch als Gebäudetechnik oder technische Gebäudeausrüstung (TGA) bezeichnet.
Arten von Installationen
Die Installationen in einem Wohnhaus oder Gebäude lassen sich grob einteilen in:
- Heizung und Kühlung — Heizkessel oder Wärmepumpe, Heizkörper oder Fußbodenheizung, teils Kühlung.
- Wasser und Sanitär — Wasserleitung, Warmwasserbereitung, Abwasser und Zapfstellen.
- Elektrik — Zählerschrank, Stromkreise, Verkabelung, Schalter, Steckdosen und Beleuchtung.
- Lüftung — natürliche, mechanische oder kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.
- Daten und Sicherheit — Netzwerk, Internet, Hausautomation, Brand- und Einbruchschutz.
Bedeutung bei Entwurf und Umbau
Installationen machen einen großen Teil der Baukosten aus: Bei einem Neubau fließt oft ein Viertel bis ein Drittel der gesamten Bausumme in die Technik. Wer sie früh in den Entwurf einbezieht, vermeidet nachträgliche Stemmarbeiten und kann Leitungen, Kanäle und den Zählerschrank sinnvoll einplanen. Bei der energetischen Sanierung (Wärmepumpe, Photovoltaik, Lüftung) bilden die Installationen den Kern des Umbaus.
Lasse Installationen von einem zugelassenen Fachbetrieb ausführen; für Gas, Wasser und Elektrik gelten gesetzliche Anforderungen und Normen.
Verwandte Begriffe
- Heizkessel
- Mechanische Lüftung
- Zählerschrank
- Hausautomation
- Anschlusswert
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