Nicht-hölzerne Fassadenverkleidung umfasst alle Platten-, Riemchen- und Kassettenmaterialien aus Stein, Zement, Kunststoff oder Metall, mit denen eine Außenfassade abgeschlossen wird. Diese Materialien sind oft pflegeleicht, brandsicher und farbecht und werden wie Holzverkleidungen meist auf einer hinterlüfteten Unterkonstruktion vor Tragwerk oder Dämmung montiert.
Anwendung
Faserzementplatten sind stabile, ebene Platten in vielen Farben, die ein klares, modernes Fassadenbild ergeben. HPL-Platten (High Pressure Laminate) sind schlagfeste Kunststoffplatten mit dekorativer Deckschicht, häufig an Schulen und Bürogebäuden. Steinriemchen sind dünne Scheiben aus Backstein oder Naturstein, die das Bild von Mauerwerk ohne das Gewicht einer vollen Schale erzeugen. Keramikfliesen sind farbecht und sehr beständig.
Merkmale
Metallkassetten und -profile verleihen eine industrielle oder hochwertige Ausstrahlung. Zink und Aluminium sind leicht, korrosionsbeständig und in verschiedenen Oberflächen erhältlich. Cortenstahl bildet eine schützende, rostbraune Oxidschicht, die weitere Korrosion stoppt und eine charakteristische Farbe erzeugt. Kunststoff (etwa Verbund- oder PVC-Elemente) ist leicht, pflegeleicht und imitiert oft Holz. Bei der Wahl spielen Brandklasse, Gewicht, Detaillierung und die gewünschte Lebensdauer eine wichtige Rolle.
Verwandte Begriffe
- fassadenverkleidung
- fassade
- stahl
- backstein
- dämmung
- luftschicht
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