Tief- und Wasserbau ist der Zweig des Bauwesens, der Verkehrs- und Wasserinfrastruktur entwirft, baut und unterhält. Im Niederländischen heißt dieses Fachgebiet GWW (grond-, weg- en waterbouw).
Merkmale
Der Tief- und Wasserbau umfasst Erd-, Straßen- und Wasserbau mit Bauwerken wie Straßen, Brücken, Überführungen, Deichen, Kanälen, Schleusen, Tunneln und Kanalisationen. Damit unterscheidet er sich vom Hochbau, der sich auf Wohn- und Gebäudebau konzentriert. Kennzeichnend sind der große Maßstab, das Arbeiten im öffentlichen Raum und der enge Zusammenhang mit Boden, Wasser und Infrastruktur.
Anwendung
Auftraggeber sind häufig öffentliche Stellen wie Bund, Länder, Kommunen und Wasserbehörden, die Bau und Unterhalt der Infrastruktur über Ausschreibungen vergeben. Das Arbeitsfeld reicht vom Entwurf und Bau einer neuen Straße oder eines Tunnels bis zum Unterhalt von Deichen und der Bewirtschaftung von Kanalnetzen. Erdarbeiten, Tragschichten und Wasserführung sind dabei stets wiederkehrende Bestandteile.
Verwandte Begriffe
- Infrastruktur
- Erdarbeiten
- Straßenbau
- Wasserbau
- Hochbau
Mehr über Baubegriffe erfahren? Besuche unsere Wissensdatenbank auf fredsbauanleitungen.de/rabatt.