Lärmbelastung ist strukturelle oder schwere Lärmbelästigung im Wohnumfeld, die Wohlbefinden und Gesundheit beeinträchtigt und für die gesetzliche Lärmgrenzwerte gelten.
Wie funktioniert Lärmbelastung?
Lärmbelastung geht über gelegentliche Belästigung hinaus: Es geht um wiederkehrenden oder anhaltenden Schall, der die Wohn- und Lebensqualität dauerhaft senkt. Während Lärmbelästigung subjektiv ist, wird Lärmbelastung oft an messbaren Grenzwerten geprüft.
Häufige Quellen:
- Straßen-, Schienen- und Luftverkehr
- Industrie und Gewerbegebiete
- Gastronomie, Veranstaltungen und Anlagen
- Nachbarschaftslärm in Mehrfamilienhäusern
Die Stärke wird in Dezibel (dB) gemessen. Behörden legen Grenzwerte fest, etwa für die Fassade von Wohnungen, und arbeiten oft mit einem niedrigeren zulässigen Pegel in der Nacht als am Tag.
Anwendung
Bei Neubauten und Raumplänen wird die Lärmbelastung bewertet und begrenzt. Maßnahmen sind unter anderem:
- Lärmschutzwände und Lärmschutzwälle entlang der Infrastruktur
- Zusätzliche Schalldämmung in Fassaden und Dächern
- Leiserer Asphalt und Geschwindigkeitsbegrenzungen
- Zonierung: empfindliche Nutzungen fern von Lärmquellen
Wird ein Grenzwert überschritten, kann eine Gemeinde oder Umweltbehörde einschreiten. Anwohner können eine Meldung oder Beschwerde einreichen.
Verwandte Begriffe
- Lärmbelästigung
- Lärmgrenzwert
- Dezibel
- Lärmschutzwand
- Schalldämmung
- Wohnumfeld
Mehr über Baubegriffe erfahren? Besuche unsere Wissensdatenbank auf fredsbauanleitungen.de/rabatt.