Innenverdichtung ist das Hinzufügen von Wohnungen oder Gebäuden innerhalb des bestehenden bebauten Gebiets. Sie steht im Gegensatz zur Außenentwicklung, bei der neue Wohngebiete im offenen Umland gebaut werden.
Wie Innenverdichtung funktioniert
Innenverdichtung kann auf verschiedene Arten erfolgen:
- Bebauung leerer Grundstücke innerhalb des bestehenden Stadtgebiets.
- Umnutzung bestehender Gebäude, zum Beispiel der Umbau von Büros oder Geschäften zu Wohnungen.
- Aufstockung: das Hinzufügen zusätzlicher Geschosse auf bestehende Gebäude.
- Verdichtung: flache Bebauung durch Bebauung mit höherer Dichte ersetzen.
Vorteile und Herausforderungen
Innenverdichtung spielt eine große Rolle in der Diskussion über Verdichtung und sparsame Flächennutzung.
Vorteile:
- Die offene Landschaft bleibt erhalten.
- Bestehende Infrastruktur und Einrichtungen werden optimal genutzt.
Herausforderungen:
- Weniger Licht und Raum auf und rund um das Grundstück.
- Zunehmender Parkdruck in der Umgebung.
- Mitunter Widerstand von Anwohnern gegen die Veränderungen.
Verwandte Begriffe
- Bebauungsplan
- Bebauungsdichte
- Baugrundstück
- Baulinie
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