Granitputz und Marmorputz sind dekorative Buntputze, in die feine Körner aus Granit oder Marmor eingearbeitet sind, wodurch eine gesprenkelte, natursteinartige Optik entsteht. Sie verbinden eine starke, verschleißfeste Oberfläche mit einem edlen, robusten Aussehen.
Aufbau und Wirkung
Der Putz besteht aus einem Bindemittel — oft auf Kunstharz- oder Zementbasis — in das gefärbte Steinkörner aus Granit oder Marmor gemischt sind. Nach dem Auftragen und Trocknen entsteht eine harte, geschlossene Oberfläche, die gut gegen Stöße, Kratzer und Feuchtigkeit beständig ist. Die Farbe steckt in den Körnern selbst und bleibt daher lange schön.
Anwendung
Granit- und Marmorputz werden dort eingesetzt, wo etwas aushalten muss:
- Fassadensockel — die unterste, am stärksten belastete Zone der Fassade
- Treppenhäuser und Hauseingänge — verschleißfeste Wandbeschichtung in Gemeinschaftsräumen
- Souterrains und Garagen — feuchte- und stoßfeste Wände
- Sockel und Pfeiler — als Akzent und Schutz am Fuß der Fassade
Vorteile und Hinweise
- Vorteil — verschleißfest, stoßfest und farbecht
- Vorteil — verleiht eine Natursteinoptik zu geringeren Kosten
- Hinweis — der Untergrund muss eben, fest und staubfrei sein
- Hinweis — ein geschlossener Putz kann die Diffusionsoffenheit der Fassade mindern
Verwandte Begriffe
- Fassadenputz
- Putzschicht
- Buntputz
- Granit
- Marmor
Mehr über Baubegriffe erfahren? Besuche unsere Wissensdatenbank auf fredsbauanleitungen.de/rabatt.