‘Glasdicht’ bezeichnet die Phase im Bauprozess, in der alle Fenster- und Fassadenöffnungen verglast sind, sodass das Gebäude nach außen vollständig gegen Wind und Regen geschlossen ist. Ab diesem Zeitpunkt ist das Innere geschützt und der Innenausbau kann beginnen.
Anwendung
Der Begriff dient vor allem als Meilenstein in der Bauplanung. Sobald das Dach wasserdicht ist und alle Verglasung in den Rahmen sitzt, gilt das Gebäude als ‘wind- und wasserdicht’. Wichtige Folgen:
- Trockenes Arbeiten — Putz, Estrich und Holzausbau können ohne Regenrisiko eingebracht werden.
- Heizen und Trocknen — die Baufeuchte lässt sich kontrolliert austreiben.
- Sicherung — das Gebäude ist abschließbar, was Einbruch und Materialdiebstahl erschwert.
In der Praxis ist ‘wind- und wasserdicht’ häufig ein vertraglicher Abnahmepunkt zwischen Bauunternehmer und Auftraggeber.
Verwandte Begriffe
- Verglasung
- Fensterrahmen
- Bauphase
- Baufeuchte
- Isolierglas
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