Eine Teilbefestigung ist ein Belag zwischen unbefestigt und voll befestigt, wie Asphalt oder Pflaster: eine wasserdurchlässige, halboffene Deckschicht. Regenwasser kann größtenteils versickern.
Merkmale
Es gibt zwei Hauptformen. Ungebundene Teilbefestigung besteht aus losem Material, das lose liegen bleibt, etwa Kies, Splitt, Muscheln oder Granulate. Gebundene Teilbefestigung wird zum Beispiel mit Kalk, Zement oder Kunstharz gebunden, wodurch eine festere, aber weiterhin wasserdurchlässige Schicht entsteht.
Vorteile sind die Wasserdurchlässigkeit, die natürliche Anmutung und die vergleichsweise niedrigen Kosten. Nachteile sind die geringere Eignung für Rollstuhl oder Rollator sowie die Gefahr von Spurrinnen, Unkraut und Verwehung. Eine gute Tragschicht und eine stabile Randeinfassung sind daher wichtig, um die Schicht an Ort und Stelle zu halten.
Anwendung
Teilbefestigungen werden für Gehwege, Zufahrten, Parkplätze, Gärten und Parks verwendet. Sie sind dort beliebt, wo eine informelle, grüne Anmutung gewünscht ist und wo Regenwasser vor Ort versickern soll, statt in die Kanalisation abzufließen. Bei intensiver Nutzung oder Fahrverkehr ist ein sorgfältiger Aufbau mit tragfähiger Tragschicht entscheidend.
Verwandte Begriffe
- Kies
- Splitt
- Versickerung
- Wasserdurchlässiges Pflaster
- Randeinfassung
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