Was ist ein Kaufmakler?
Ein Kaufmakler (Käufermakler) ist ein Immobilienmakler, der die Interessen des Käufers beim Erwerb einer Immobilie vertritt. Im Gegensatz zum Verkaufsmakler (der für den Verkäufer arbeitet) steht der Kaufmakler ausschließlich auf Seiten des Käufers.
Was macht ein Kaufmakler?
Ein Kaufmakler begleitet den gesamten Kaufprozess:
- Suchen — hilft bei der Suche nach geeigneten Immobilien, auch über nicht öffentliche Kanäle
- Besichtigen — betrachtet die Immobilie mit professionellem Blick auf Mängel und Bauzustand
- Wertermittlung — schätzt den Marktwert anhand vergleichbarer Transaktionen
- Verhandeln — führt die Preisverhandlung mit dem Verkäufer oder dessen Makler
- Verträge — prüft den Kaufvertrag und die Übergabedokumentation
- Baugutachten — berät über eventuelle bautechnische Inspektionen
Anwendung
Ein Kaufmakler ist besonders wertvoll bei:
- Erstem Immobilienkauf — wenn man keine Erfahrung mit dem Kaufprozess hat
- Angespanntem Immobilienmarkt — der Makler kennt das Angebot und kann schnell handeln
- Älteren Immobilien — wo bautechnisches Wissen wichtig ist, um verdeckte Mängel zu erkennen
- Umbauplänen — der Makler kann einschätzen, ob Pläne realisierbar und genehmigungsfähig sind
Kosten
Ein Kaufmakler berechnet in der Regel:
- Festpreis — ein vereinbarter Betrag unabhängig vom Kaufpreis
- Prozentsatz — ein Anteil des Kaufpreises (oft 3-6% inkl. MwSt., in Deutschland meist Teilung zwischen Käufer und Verkäufer)
- Stundensatz — Bezahlung nach geleisteten Stunden
Verwandte Begriffe
- Baugenehmigung
- Bebauungsplan
- Fundament
- Bauordnung
- Immobilie
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