Durchbrucharbeit (auch “ajour” oder “a jour”) ist ein bautechnischer Begriff fuer eine Oeffnung oder einen Zwischenraum in einer Konstruktion, durch den Licht und/oder Luft hindurchdringen kann. Im Bauwesen bezeichnet Durchbrucharbeit Elemente, die nicht massiv sind, sondern bewusst Oeffnungen enthalten — etwa ein Durchbruchmuster im Mauerwerk oder ein Gitter mit Oeffnungen.
Merkmale der Durchbrucharbeit
| Merkmal | Beschreibung |
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| Bedeutung | Offen, durchlaessig, nicht massiv |
| Anwendung | Mauerwerk, Gitter, Fassadenverkleidung, Zierelemente |
| Zweck | Lichtdurchlass, Belueftung, Dekoration |
| Materialien | Stein, Metall, Holz, Beton |
Anwendungen im Bauwesen
- Durchbruchmauerwerk: Mauern, bei denen Steine mit Zwischenraeumen gestapelt werden, sodass ein Muster aus Oeffnungen entsteht
- Durchbruchgitter: ein Zaun oder Schirm mit regelmaessigen Oeffnungen
- Fassadenverkleidung: Paneele mit ausgestanzten oder ausgeschnittenen Mustern
- Zaeune und Sichtschutzwaende: halbtransparente Konstruktionen fuer Privatsphaere mit Lichtdurchlass
Vorteile von Durchbruchkonstruktionen
- Laesst Tageslicht in ansonsten dunkle Raeume
- Sorgt fuer natuerliche Belueftung
- Reduziert die Windbelastung im Vergleich zu einer geschlossenen Wand
- Erzeugt eine dekorative Wirkung an Fassaden und Trennwaenden
Verwandte Begriffe
- Claustra: dekoratives Durchbruchmauerwerk (oft mit Betonbloecken)
- Gitterwerk: regelmaessiges Muster aus Staeben oder Latten
- Perforation: Loecher in Platten- oder Wandmaterial
- Mauerwerksverband: das Muster, in dem Steine verlegt werden