Ein Chipsboden ist ein fugenloser Kunststoffboden, bei dem dekorative Flocken (Chips oder Flakes) in eine nasse Epoxidschicht eingestreut werden, wodurch eine gesprenkelte, farbenfrohe Oberfläche entsteht. Das Ergebnis ist ein verschleißfester, leicht zu reinigender Boden, der häufig in Garagen, Werkstätten und Ausstellungsräumen verwendet wird.
Aufbau
Ein Chipsboden besteht aus mehreren Schichten:
- Grundierung — Haftschicht auf dem Betonboden
- Basisschicht — eine Epoxid- oder Polyurethanbeschichtung
- Chips — dekorative Flocken, die in die nasse Basisschicht eingestreut werden
- Versiegelung — ein transparenter Decklack, der die Chips einschließt und die Oberfläche schützt
Anwendung
Chipsböden sind beliebt in:
- Garagen — beständig gegen Autoreifen, Öl und Chemikalien
- Werkstätten — verschleißfest und leicht zu reinigen
- Ausstellungsräume — dekoratives und professionelles Erscheinungsbild
- Keller — feuchtigkeitsbeständig und langlebig
- Kantinen und Umkleiden — hygienisch und rutschhemmend
Vorteile
- Fugenlos und hygienisch
- In vielen Farbkombinationen erhältlich
- Rutschhemmend durch die Textur der Chips
- Beständig gegen Chemikalien und Verschleiß
- Verbirgt kleine Unebenheiten im Untergrund
Verwandte Begriffe
- Gießboden
- Epoxid
- Beschichtung
- Estrich
- Betonboden
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