Beschichten ist das Auftragen einer schützenden oder dekorativen Schicht auf ein Baumaterial wie Metall, Holz oder Beton.
Wie funktioniert Beschichten?
Beim Beschichten wird eine dünne Materialschicht auf eine Oberfläche aufgebracht, um deren Eigenschaften zu verändern. Die Beschichtung kann flüssig (Farbe, Lack, Kunstharz), pulverförmig (Pulverbeschichtung) oder metallisch (Verzinkung, Verchromung) sein.
Der Prozess umfasst in der Regel drei Schritte:
- Vorbehandlung — Die Oberfläche wird gereinigt, entfettet und gegebenenfalls angeraut, damit die Beschichtung haftet.
- Auftrag — Die Schicht wird durch Streichen, Spritzen, Tauchen oder elektrostatische Abscheidung aufgebracht.
- Aushärtung — Die Beschichtung trocknet oder härtet chemisch aus, je nach Material unter Raumtemperatur oder in einem Ofen.
Anwendung
- Stahl und Metall: Korrosionsschutz durch Verzinkung, Pulverbeschichtung oder Nasslack. Unverzichtbar bei Stahlkonstruktionen, Bewehrung und Fassadenelementen.
- Beton: Hydrophobierung oder Versiegelung zum Schutz vor Feuchtigkeit, Chloriden und Karbonatisierung.
- Holz: Lasuren, Lacke und Öle schützen vor UV-Strahlung, Feuchtigkeit und Insektenbefall.
- Dach: Dachbeschichtungen verlängern die Lebensdauer von Bitumenbahnen und Metalldächern.
Die Wahl der richtigen Beschichtung hängt vom Untergrund, der Beanspruchung und der gewünschten Lebensdauer ab.
Verwandte Begriffe
- Stahl
- Beton
- Holz
- Fassade
- Bewehrung
- Dach
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