AEC-Bodenasche (auch Rostschlacke oder Müllverbrennungsasche genannt) ist das feste Restprodukt, das nach der Verbrennung von Hausmüll in einer Abfallenergiezentrale (AEC) zurückbleibt. Nach der Aufbereitung wird sie als sekundärer Rohstoff im Bauwesen verwendet.
Wie entsteht AEC-Bodenasche?
Bei der Verbrennung von Hausmüll bei Temperaturen von 900–1100 °C bleibt ein schlackenartiges Restprodukt auf dem Rost des Verbrennungsofens zurück. Dieses Rohmaterial enthält:
- Mineralische Rückstände (Stein, Glas, Keramik)
- Metalle (Eisen, Aluminium, Kupfer)
- Asche und Sintermaterial
Nach der Verbrennung wird die Bodenasche aufbereitet: Metalle werden zur Wiederverwertung heraussortiert, und das Restmaterial wird gesiebt und einige Wochen gelagert, um auszuhärten.
Anwendung
Aufbereitete AEC-Bodenasche wird im Bauwesen verwendet als:
- Fundamentmaterial — unter Straßen, Parkplätzen und Gewerbegebieten
- Aufschüttmaterial — als Ersatz für Sand oder Kies bei Geländeauffüllungen
- Zuschlagstoff — in ungebundenen Tragschichten
- Betonzuschlag — in experimentellen Anwendungen als teilweiser Kiesersatz
Umweltauflagen
Die Verwendung von AEC-Bodenasche unterliegt strengen Umweltvorschriften. Das Material muss Auslaugwerte einhalten, um zu verhindern, dass Schadstoffe in den Boden gelangen.
Verwandte Begriffe
- Granulat
- Fundament
- Beton
- Nachhaltiges Bauen
- Zuschlagstoffe
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