Riemchen verlegst du in fünf Schritten: Untergrund vorbereiten und grundieren, Kleber mit dem Zahnspachtel auftragen, die Riemchen ins Kleberbett drücken, bei Bedarf zuschneiden und nach mindestens 24 Stunden verfugen.
Rechne mit ungefähr 40 bis 55 Riemchen pro m², etwa 3 bis 5 kg Kleber pro m² und 3 bis 5 kg Fugenmörtel pro m², wenn du mit Fuge arbeitest.
Der Kleber unter den Riemchen muss 24 Stunden trocknen, bevor du verfugst, und die ganze Wand ist nach 5 bis 7 Tagen vollständig durchgehärtet.
Material kostet 2026 grob 30 bis 90 Euro pro m² (nur die Riemchen) oder 120 bis 220 Euro pro m², wenn du es verlegen lässt.
Innen auf Gipskarton nimmst du Pastenkleber, außen an der Fassade einen zementgebundenen Flexkleber, der frostbeständig ist. Unten erkläre ich dir jeden Schritt, damit du nirgendwo sonst mehr nachschlagen musst.
Was sind Riemchen eigentlich?
Riemchen sind dünne Scheiben aus Ziegel oder Naturstein, meist 10 bis 25 mm dick. Du klebst sie auf eine Wand, sodass diese wie eine echte Ziegel- oder Natursteinwand aussieht, ganz ohne Mauern.
Du behältst also die Backsteinoptik ohne das Gewicht und die Dicke einer echten Steinmauer. Eine echte Wand aus halben Steinen ist 100 mm dick und bleischwer. Riemchen tragen nur ein paar Zentimeter auf.
Es gibt grob drei Sorten:
- Gebrannte Riemchen (Ziegel): echter Ton, gebrannt. Die rustikalste, authentischste Optik. Etwas teurer.
- Natursteinriemchen: Schiefer, Quarzit, Travertin. Oft für eine ländliche oder rustikale Ausstrahlung.
- Mineralische oder betongebundene Riemchen: gegossener Beton in Steinoptik. Günstiger, leichter, einfacher zu schneiden.
Unterschied zu Riemchen auf Paneelen oder Platten
Neben einzelnen Riemchen gibt es auch Riemchenpaneele: fertige Platten, auf denen die Riemchen schon sitzen, oft mit einem Klick- oder Stecksystem.
Einzelne Riemchen klebst du Stück für Stück. Das ist mehr Arbeit, gibt aber den schönsten, natürlichsten Mauerverband, und du kannst jedes Muster wählen.
Paneele gehen viel schneller und sind ideal für große Flächen, aber du zahlst mehr pro m², und die Stöße zwischen den Paneelen brauchen Aufmerksamkeit. Diese Anleitung dreht sich um das Verkleben einzelner Riemchen, denn das machen die meisten Leute zu Hause.
Auf welchem Untergrund kann ich Riemchen verlegen?
Der Untergrund muss drei Dinge sein: eben, fest und staubfrei. Kleber haftet nicht auf losem, fettigem oder sandendem Material.
Geeignete Untergründe:
| Untergrund | Geeignet? | Achtung |
|---|---|---|
| Verputztes Mauerwerk / Beton | Ja | Muss eben und tragfähig sein |
| Gipskarton | Ja, innen | Gut verschrauben, Gewicht max. ca. 30 kg/m² prüfen |
| Kalksandstein / Porenbeton | Ja | Erst gegen Saugfähigkeit grundieren |
| Vorhandene Fliesen | Manchmal | Anrauen oder speziellen Haftgrund verwenden |
| Tapete | Nein | Erst entfernen, immer |
| Loser, kreidender Putz | Nein | Erst abschlagen und reparieren |
Wichtig: eine Gipskartonwand hat eine Gewichtsgrenze. Gebrannte Ziegelriemchen können 30 bis 45 kg pro m² wiegen. Leichte mineralische Riemchen liegen um die 15 bis 25 kg pro m². Prüfe immer, ob deine Wand und die Befestigung das tragen, und wähle im Zweifel leichtere Riemchen für Gipskarton.
Untergrund vorbereiten: eben, staubfrei und grundiert
Lass diesen Schritt nicht aus. Hier geht bei Anfängern am häufigsten etwas schief.
- Sauber machen. Entferne Staub, Fett, alte Farbreste und lose Teile. Fegen, abwischen, eventuell mit einem Entfetter nachgehen.
- Unebenheiten ausbessern. Löcher und Risse mit Reparaturmörtel oder Spachtel füllen. Riemchen verbergen kleine Unebenheiten nicht immer, eine Beule siehst du hinterher.
- Grundieren (Primer). Trag ein Grundiermittel auf, auch Grundierung oder Primer genannt. Das macht zwei Dinge: es bindet Staub ab und es bremst die Saugfähigkeit der Wand, damit der Kleber nicht zu schnell austrocknet und gut haftet.
Von der Grundierung verbrauchst du ungefähr 1 Liter pro 8 bis 10 m² für eine Schicht. Auf stark saugenden Untergründen (Porenbeton, Kalksandstein) zwei Schichten.
Lass den Primer nach Packungsangabe trocknen, meist 2 bis 4 Stunden, bevor du weitermachst.
Fachbegriff: “Saugfähigkeit” ist, wie schnell eine Wand Wasser aus dem Kleber aufsaugt. Zu viel Saugfähigkeit trocknet deinen Kleber aus, bevor er haftet. Grundierung löst das.
Welcher Kleber für Riemchen? Innen gegen außen
Das ist die wichtigste Entscheidung, und genau da bleiben viele Anleitungen vage. Die Faustregel:
| Anwendung | Kleberart | Warum |
|---|---|---|
| Innen, trockener Raum | Pastenkleber (fertig im Eimer) | Einfach, kein Anmischen, reicht für innen |
| Innen, Nassraum (Bad) | Zementgebundener Flexkleber | Feuchtigkeitsbeständig und flexibler |
| Außenfassade | Zementgebundener Flexkleber, frostbeständig (Klasse C2) | Muss Frost, Feuchte und Temperaturwechsel aushalten |
| Natursteinriemchen | Spezieller Natursteinkleber | Verhindert Verfärbung/Ausblühungen bei manchen Steinsorten |
Pastenkleber ist ein fertiger Eimer, du legst sofort los. Nur für innen auf trockenen Wänden.
Flexkleber musst du anmischen mit Wasser (Pulver in den Eimer, mit Bohrmaschine und Rührquirl rühren). Der Zusatz “flex” bedeutet, dass der Kleber kleine Bewegungen der Wand auffängt, ohne zu reißen. Außen ist das kein Luxus, sondern Pflicht, eine Fassade dehnt sich und schwindet mit den Jahreszeiten.
Für Naturstein: wähle bei hellen Steinsorten einen weißen oder hellen Natursteinkleber, sonst schimmert der dunkle Kleber manchmal durch.
Mit Fuge oder ohne Fuge?
Zwei Stile, beide gut, aber die Wahl bestimmt deine Arbeitsweise und deinen Verbrauch.
Mit Fuge (offener Verband): du lässt ungefähr 10 bis 12 mm Abstand zwischen den Riemchen, genau wie echtes Mauerwerk, und füllst den später mit Fugenmörtel. Das gibt die authentischste Backsteinoptik. Mehr Arbeit, mehr Material.
Ohne Fuge (fugenlos, Stoß an Stoß): du setzt die Riemchen dicht aneinander, ohne Abstand. Modern, klar, schnell fertig. Viele Natursteinriemchen sind genau dafür gedacht. Den ganzen Fugenschritt lässt du weg.
Faustregel: gebrannte Ziegelriemchen stehen am schönsten mit Fuge. Klaren Schiefer oder ein modernes Interieur wählst du oft ohne Fuge.
Brauche ich Eckriemchen?
Für Innen- und Außenecken gibt es spezielle Eckriemchen: zwei Riemchen, die in einem 90-Grad-Winkel zusammensitzen, oder L-förmige Stücke.
Damit läuft die Backsteinoptik sauber um die Ecke, ohne dass du die hässliche dünne Seitenkante eines normalen Riemchens siehst. Bei einer Fensteröffnung, einer Außenecke an einem Kamin oder einer Laibung sind sie das Geld wert.
Fang immer an der Ecke an. Setze zuerst alle Eckriemchen, wechsle pro Reihe ab, auf welcher Seite der lange Schenkel liegt (genau wie beim Mauerverband), und arbeite danach die Fläche ein.
Natursteinriemchen kannst du manchmal auch einfach kalt Stoß an Stoß in die Ecke setzen, ohne Eckriemchen. Gebrannter Ziegel sieht mit Eckriemchen immer besser aus.
Werkzeugliste
Leg dir das bereit, bevor du anfängst:
- Grundiermittel + Pinsel oder Rolle
- Kleber (Pastenkleber oder Flexkleber, siehe oben)
- Zahnspachtel (Zahnung 6 mm für kleine, 8 bis 10 mm für dickere Riemchen)
- Eimer + Bohrmaschine mit Rührquirl (bei Flexkleber)
- Wasserwaage und eine gerade Latte
- Bleistift und Maßband
- Maurerschnur oder Laserlinie für die Höhenlinien
- Fliesenschneider oder Winkelschleifer mit Diamantscheibe
- Fugenmörtel + Fugenbeutel oder Spritzbeutel (beim Verfugen)
- Fugeisen oder Fugholz
- Sauberer Schwamm und Eimer Wasser
- Imprägniermittel (nur außen oder Nassraum)
- Abstandshalter oder Holzstückchen von 10 mm (für gleichmäßige Fugen)
Anleitung: Riemchen verlegen in 6 Schritten
Schritt 1: Linien anzeichnen
Zeichne mit der Wasserwaage eine waagerechte Hilfslinie an die Wand, ungefähr eine halbe Riemchenhöhe über dem Boden. Da fängst du an, damit du unten sauber abschließen kannst.
Spann eine Maurerschnur oder setze eine Laserlinie für die erste Reihe. Eine schiefe erste Reihe zieht sich durch die ganze Wand.
Schritt 2: Kleber auftragen
Rühr den Pastenkleber kurz durch oder misch den Flexkleber nach Packungsangabe an (5 Minuten reifen lassen, dann noch einmal durchrühren).
Trage mit der glatten Seite des Zahnspachtels eine Schicht auf die Wand auf, nicht größer als du in 15 bis 20 Minuten bekleben kannst. Kämm dann mit der gezahnten Seite durch, in einer Richtung.
Tipp: bei größeren oder Außenriemchen klebst du auch die Rückseite des Riemchens dünn ein (“Buttering”). Dann sitzt überall Kleber und du behältst keine Hohlräume hinter dem Riemchen, was außen wichtig gegen Feuchtigkeit ist.
Schritt 3: Riemchen ansetzen
Drück jedes Riemchen mit einer leichten schiebenden Bewegung ins Kleberbett. So entsteht vollständiger Kontakt und du drückst die Luft heraus.
Arbeitest du mit Fuge? Halte 10 mm mit Abstandshaltern oder Holzstücken. Arbeitest du ohne Fuge, drück die Riemchen dicht aneinander.
Kontrolliere alle 2 bis 4 Reihen mit der Wasserwaage, ob alles gerade läuft. Nachkorrigieren geht, solange der Kleber nass ist.
Schritt 4: Riemchen schneiden
Zu lange Riemchen schneidest du auf Maß mit einem Fliesenschneider (Nassschnitt, wenig Staub) oder einem Winkelschleifer mit Diamantscheibe.
Setze die Schnittkante möglichst in die Ecken oder gegen Rahmen, damit du die Fabrikkante im Sichtfeld behältst. Riemchen brechen leicht, geh ruhig vor.
Bestell 10 % extra Material für Schnittverlust und Bruch. Das ist kein Überfluss, das ist realistisch.
Schritt 5: Kleber trocknen lassen
Lass den Kleber mindestens 24 Stunden trocknen, bevor du verfugst. Belaste oder verfuge die Wand nicht früher, sonst verrutschen die Riemchen.
Schritt 6: Verfugen (nur mit Fuge)
Mische den Fugenmörtel nach Packungsangabe an. Füll deinen Fugenbeutel oder Spritzbeutel und spritze den Mörtel in die Fugen, von oben nach unten.
Lass die Fuge etwas ansteifen (Fingerdrucktest: sie darf nicht mehr an deinem Finger kleben, oft nach 20 bis 40 Minuten). Drück die Fuge dann mit einem Fugeisen nach, für eine schöne hohle, dichte Fuge.
Wisch überschüssigen Mörtel mit einer trockenen Bürste weg. Pass mit nassen Schwämmen auf Ziegel auf, das gibt schnell Ausblühungen (weißer Schleier).
Verbrauch pro m²: Riemchen, Kleber und Fuge
Konkret, damit du im Baumarkt nicht danebengreifst:
| Material | Verbrauch pro m² | Anmerkung |
|---|---|---|
| Riemchen | 40 bis 55 Stück | Je nach Format; Packung prüfen |
| Grundierung | 0,1 bis 0,15 Liter | 1 Liter reicht für 8 bis 10 m² |
| Kleber | 3 bis 5 kg | Dickere/Außenriemchen mehr; Sack 25 kg reicht für 5 bis 8 m² |
| Fugenmörtel | 3 bis 5 kg | Nur beim Verfugen; hängt von der Fugenbreite ab |
| Zusätzlicher Einkauf | +10 % | Für Schnittverlust und Bruch |
Unsicher bei der Stückzahl? Nimm die Anzahl Riemchen, die der Hersteller auf der Packung pro m² angibt, das ist immer am zuverlässigsten.
Trocken- und Aushärtezeiten
| Phase | Zeit | Achtung |
|---|---|---|
| Grundierung trocken | 2 bis 4 Stunden | Bevor du mit dem Kleben beginnst |
| Kleber verarbeitbar | 15 bis 20 Minuten | Danach bildet der Kleber eine Haut |
| Kleber trocken (vor dem Verfugen) | mindestens 24 Stunden | Nicht früher verfugen oder belasten |
| Fuge ansteifen | 20 bis 40 Min. | Bevor du nachdrückst |
| Vollständig durchgehärtet | 5 bis 7 Tage | Vor dem Imprägnieren oder Belasten außen |
Arbeite nicht unter 5 Grad und außen nicht in praller Sonne oder starkem Wind. Zu kalt heißt, der Kleber härtet nicht aus, zu warm oder windig trocknet den Kleber aus, bevor er haftet.
Innen auf Gipskarton gegen Außenfassade
Die Schritte ähneln sich, aber es gibt echte Unterschiede.
Innen auf Gipskarton:
- Nimm Pastenkleber (trockener Raum) oder Flexkleber (Bad).
- Achte auf das Gewicht: wähle leichte mineralische Riemchen, wenn die Wand schwere Arbeit nicht trägt.
- Kein Frost, keine Feuchte von außen, also kein Imprägnieren nötig (außer in einer Dusche).
- Grundieren bleibt sinnvoll gegen Staub und Saugfähigkeit.
Außenfassade:
- Immer zementgebundener, frostbeständiger Flexkleber (C2). Pastenkleber überlebt den Winter nicht.
- Die Rückseite des Riemchens mit einkleben, keine Hohlräume hinter dem Riemchen, wo Feuchtigkeit stehen bleibt.
- Arbeite trocken und frostfrei. Plan das im Frühjahr oder Spätsommer, nicht im Januar.
- Imprägniere die Fassade nach dem Aushärten (siehe unten).
- Bei Dämmung darunter (nachträgliche Dämmung) arbeitest du auf einem speziellen Dämm-Putzsystem, das ist Sache für den Fachmann.
Außen abschließen: imprägnieren
Außen schützt ein Imprägniermittel die Riemchen und die Fuge gegen Feuchte, Frost, Algen und Ausblühungen. Es lässt den Stein atmen, perlt aber Wasser ab.
Trag das Imprägniermittel erst auf, wenn alles vollständig durchgehärtet ist (5 bis 7 Tage), auf eine trockene Fassade. Arbeite von oben nach unten, nass in nass, mit einer Niederdruckspritze oder einem breiten Pinsel.
Wähle ein Mittel, das die Farbe nicht verändert, wenn du die natürliche Optik behalten willst. Rechne mit einer Wiederholung alle 5 bis 10 Jahre.
Was kostet das Verlegen von Riemchen 2026?
Die Preise schwanken je nach Steinsorte und ob du selbst werkelst oder verlegen lässt. Richtwerte für 2026:
| Posten | Preis pro m² (2026) | Erläuterung |
|---|---|---|
| Mineralische/Betonriemchen (Material) | 30 bis 50 Euro | Am günstigsten, am leichtesten |
| Gebrannte Ziegelriemchen (Material) | 45 bis 90 Euro | Authentischste Optik |
| Natursteinriemchen (Material) | 50 bis 100 Euro | Je nach Steinsorte |
| Kleber + Grundierung + Fuge | 8 bis 15 Euro | Verbrauchsmaterial |
| Eckriemchen | 6 bis 14 Euro pro laufenden Meter | Nur bei Ecken |
| Imprägnieren (außen) | 6 bis 10 Euro | Material, selbst aufgetragen |
| Verlegen lassen (gesamt, ohne Dämmung) | 120 bis 200 Euro | Inklusive Arbeit und Material |
| Verlegen lassen mit nachträglicher Dämmung | 180 bis 250 Euro | Sache für den Fachmann |
Selbst machen spart also schnell die Hälfte. Die Arbeit ist der größte Teil der Rechnung beim Verlegen.
FAQ zum Verlegen von Riemchen
Wie lange muss der Kleber trocknen, bevor ich verfugen kann?
Mindestens 24 Stunden. Verfuge oder belaste die Wand nicht früher, sonst verrutschen die Riemchen oder die Fuge zieht die Riemchen los. Außen und bei dickeren Riemchen wartest du lieber 48 Stunden, bevor du weiterarbeitest.
Kann ich Riemchen auf Gipskarton kleben?
Ja, innen geht das prima mit Pastenkleber oder Flexkleber. Achte aber auf das Gewicht: gebrannter Ziegel wiegt 30 bis 45 kg pro m². Sorg dafür, dass der Gipskarton gut verschraubt ist, und wähle im Zweifel leichtere mineralische Riemchen. Für schwere Riemchen auf großen Flächen ist ein festerer Untergrund sicherer.
Brauche ich wirklich Fugenmörtel?
Nein. Du kannst Riemchen auch ohne Fuge verlegen (fugenlos, dicht aneinander). Das gibt eine moderne, klare Optik und spart einen Arbeitsschritt. Gebrannte Ziegelriemchen stehen am authentischsten mit Fuge, klarer Naturstein oft gerade ohne.
Wie viele Riemchen brauche ich pro m²?
Rechne mit 40 bis 55 Riemchen pro m², je nach Format. Die genaue Menge steht auf der Packung. Bestell immer 10 % extra für Schnittverlust und Bruch.
Welchen Kleber nehme ich außen?
Außen immer einen zementgebundenen, frostbeständigen Flexkleber (Klasse C2). Der fängt die Bewegung der Fassade auf und überlebt Frost und Feuchte. Pastenkleber ist nur für innen und trockene Räume, der löst sich außen schon im ersten Winter.
Muss ich Riemchen außen imprägnieren?
Ja, das ist sinnvoll. Imprägnieren schützt die Riemchen und die Fuge gegen Feuchte, Frost und Algen. Mach es erst nach vollständigem Aushärten (5 bis 7 Tage) auf eine trockene Fassade, und wiederhol es alle 5 bis 10 Jahre.
Eine Wand mit Riemchen gibt deinem Interieur oder deiner Fassade sofort Charakter, und mit dem richtigen Kleber und etwas Geduld machst du das prima selbst.
Baust du weiter um oder setzt du eine Wand dazu, auf die die Riemchen sollen? Schau dir die klaren Bauanleitungen und Schritt-für-Schritt-Pläne bei Freds Bauanleitungen an und bau mit Vertrauen weiter.


