
Hee Heimwerker,
kurze Rechnung vorweg, damit du weißt, worüber wir reden.
Pro Quadratmeter Dachfläche fängst du bei 10 mm Regen rund 10 Liter Wasser auf. Ein normales Hausdach mit 80 m² liefert dir bei durchschnittlichem deutschen Niederschlag (600 bis 1.200 Liter pro m² im Jahr) zwischen 43.000 und 86.000 Liter pro Jahr. Davon landet ein großer Teil ungenutzt im Kanal.
Eine Regentonne fängt einen Teil davon ab. Du sparst Trinkwasser, sparst Geld (in vielen Gemeinden auch Abwassergebühren) und deine Pflanzen bekommen weiches, kalkfreies Wasser, das sie deutlich lieber mögen als hartes Leitungswasser.
In dieser Anleitung gehe ich alles durch: wie viel du wirklich auffangen kannst, welche Tonne zu dir passt, wie du sie stabil aufstellst, wie du sie in unter 30 Minuten ans Fallrohr anschließt, und wie du sie winterfest und mückenfrei hältst. Danach musst du nirgendwo mehr nachlesen.
Komm, los geht’s.
Warum überhaupt Regenwasser sammeln?
Drei nüchterne Gründe:
- Es kostet dich fast nichts. Eine Tonne plus Anschluss hast du ab 50 Euro. Das Wasser ist gratis.
- Deine Pflanzen lieben es. Regenwasser ist weich und kalkfrei. Kein Kalkrand auf den Blättern, kein verdichteter Boden. Besonders Kübelpflanzen, Rhododendren, Hortensien und Tomaten danken es dir.
- Du sparst Trinkwasser. Im Sommer geht ein großer Teil des Haushaltswassers in den Garten. Jeder Liter aus der Tonne ist ein Liter, den du nicht aus der Leitung zahlst.
Und ja: In trockenen Sommern wie zuletzt ist eine volle Tonne Gold wert. Genau dann, wenn die Gemeinde übers Gießverbot nachdenkt, hast du deinen eigenen Vorrat.
Wie viel Regenwasser kannst du auffangen? (mit Formel)
Hier rechnen die meisten falsch oder gar nicht. Deshalb machen wir es richtig.
Die Formel:
Dachfläche (m²) × Niederschlag (mm bzw. l/m²) × Abflussbeiwert = Liter Wasser
Die Dachfläche meint die Grundfläche, die ins Fallrohr entwässert, nicht die schräge Fläche der Ziegel. Faustregel: Länge × Breite des Daches von oben gesehen, dann durch die Anzahl der Fallrohre teilen.
Der Abflussbeiwert sagt, wie viel vom Regen wirklich unten ankommt. Ein Teil verdunstet oder bleibt auf dem Dach hängen.
| Dachart | Material | Abflussbeiwert |
|---|---|---|
| Steildach | Metall, Glas, Schiefer | 0,9 – 1,0 |
| Steildach | Ziegel, Dachpappe | 0,8 – 1,0 |
| Flachdach | Metall, Glas | 0,9 – 1,0 |
| Flachdach | Kies | 0,7 |
| Gründach | Substrat unter 10 cm | 0,5 |
| Gründach | Substrat ab 10 cm | 0,3 |
Rechenbeispiel
Nehmen wir ein typisches Ziegeldach, das auf ein Fallrohr entwässert:
- Dachfläche an diesem Fallrohr: 40 m²
- Jahresniederschlag (Deutschland-Schnitt): 800 mm (= 800 l/m²)
- Abflussbeiwert Ziegel: 0,8
40 × 800 × 0,8 = 25.600 Liter pro Jahr
Das ist die theoretische Jahresmenge, die an diesem einen Fallrohr runterkommt. Auffangen wirst du davon nur einen Bruchteil (die Tonne ist ja irgendwann voll und läuft über). Aber du siehst: Selbst eine kleine Tonne füllt sich nach jedem ordentlichen Regen wieder komplett. Der Vorrat ist da, du musst ihn nur abfangen.
Kleiner Realitäts-Check: Eine 300-Liter-Tonne ist nach einem einzigen kräftigen Sommerregen voll. Wer ernsthaft sammeln will, braucht mehr Volumen, mehr dazu gleich.
Welche Regentonne passt zu dir?
Die richtige Größe hängt an zwei Dingen: wie groß dein angeschlossenes Dach ist und wie viel du gießen musst (Gartengröße, Topfpflanzen, Gemüsebeet).
| Gartensituation | Empfohlenes Volumen | Typ |
|---|---|---|
| Balkon, Terrasse, ein paar Kübel | 200 – 300 L | Klassische Regentonne |
| Kleiner Garten bis 100 m² | 300 – 500 L | Regentonne oder Säulentank |
| Mittlerer Garten 100 – 300 m² | 500 – 1.000 L | Großer Tank oder IBC |
| Großer Garten / Gemüsegarten | 1.000 L+ | IBC oder mehrere Tonnen |
| Komplette Regennutzung (auch im Haus) | 2.000 – 10.000 L | Erdtank / Zisterne |
Faustregel der Branche: Für ein normales Einfamilienhausdach (50 bis 70 m² am Fallrohr) sollten es mindestens 500 bis 600 Liter sein. Lieber etwas zu groß als zu klein, leer wird die Tonne von alleine.
Die drei wichtigsten Bauformen
Klassische Regentonne (Fass-Form). Rund oder eckig, 200 bis 500 Liter, steht direkt neben dem Fallrohr. Günstig, einfach, überall erhältlich. Für die meisten Gärten die richtige Wahl.
Säulentank (Flachtank). Schmal und hoch, oft in Stein- oder Holzoptik. Braucht wenig Stellfläche, passt eng an die Hauswand und sieht ordentlich aus. Etwas teurer, dafür platzsparend und meist mit eingebautem Wasserhahn.
Erdtank / Zisterne. Wird vergraben, fasst Tausende Liter, friert nicht ein und ist unsichtbar. Das ist die Königsklasse, wenn du Regenwasser auch im Haus nutzen willst. Aber: deutlich teurer und mit Erdarbeiten verbunden. Für den Anfang Overkill, gut zu wissen für später.
IBC-Container (1.000 L, oft gebraucht aus der Industrie) sind der Geheimtipp für Vielgießer: viel Volumen für wenig Geld. Optisch nicht schön, aber funktional. Bei gebrauchten IBC immer prüfen, was vorher drin war, nur Lebensmittel-IBC nehmen.
Was kostet das Ganze? Materialübersicht
| Material | Richtpreis |
|---|---|
| Regentonne 300 L | 40 – 90 € |
| Säulentank 300 L | 100 – 250 € |
| IBC-Container 1.000 L (gebraucht) | 50 – 150 € |
| Regensammler / Fallrohrfilter | 10 – 30 € |
| Überlaufschlauch (je m) | 2 – 5 € |
| Verbindungsset (Tonne an Tonne) | 10 – 25 € |
| Tonnenständer (ca. 50 cm) | 20 – 60 € |
| Tauchpumpe (400 W) | 40 – 120 € |
Für eine einfache, gut funktionierende Lösung (Tonne + Regensammler + Ständer) bist du mit 70 bis 150 Euro dabei.
Wo stellst du die Tonne hin?
Drei Regeln, an die du dich halten musst:
1. Neben einem Fallrohr. Klingt logisch, wird aber oft vergessen. Die Tonne muss direkt neben das Regenfallrohr, sonst kannst du sie nicht anschließen.
2. Auf festen, ebenen Untergrund. Und jetzt kommt der Punkt, den die meisten unterschätzen: das Gewicht im vollen Zustand. Eine 300-Liter-Tonne wiegt voll über 300 kg. Eine 1.000-Liter-IBC bringt es auf über eine Tonne. Steht das Ding auf weichem Rasen oder schiefem Untergrund, sackt es ab, kippt im schlimmsten Fall, und das ist gefährlich. Also: Betonplatten, Pflaster oder ein gegossenes Fundament. Mit der Wasserwaage prüfen, dass alles waagerecht steht.
3. Möglichst schattig. Sonne fördert Algen im Wasser. Ein schattiger oder halbschattiger Platz hält das Wasser länger klar.
Tonnenständer: lohnt sich fast immer
Stell die Tonne auf einen Ständer oder ein Podest (mindestens 50 cm hoch). Vorteile:
- Du bekommst die Gießkanne bequem unter den Hahn.
- Genug Gefälle, damit die Tonne sich auch wirklich leert.
- Bei mehreren Tonnen kannst du sie auf gleiche Höhe bringen (wichtig fürs Verbinden, dazu unten).
Regentonne ans Fallrohr anschließen: Schritt für Schritt
Das Herzstück ist der Regensammler (auch Fallrohrfilter oder “Regendieb” genannt). Der sitzt im Fallrohr, leitet Wasser in die Tonne, filtert grobes Laub heraus und stoppt automatisch, wenn die Tonne voll ist. Genial einfaches Teil.
Es gibt zwei Montagewege. Ich empfehle für Einsteiger Methode A.
Methode A: Anbohren (einfach, kein Sägen)
Hier wird das Fallrohr nicht durchgetrennt, sondern nur angebohrt. Vorteil: schneller, flexibler, und du kannst die Tonne später wieder wegnehmen.
Was du brauchst: Akkubohrer, Kronenbohrer (liegt vielen Sammler-Sets bei), Bleistift, Wasserwaage, Handschuhe, Schutzbrille, etwas Seifenwasser.
Schritt 1: Höhe bestimmen.
Markiere am Fallrohr die Höhe, auf der das Wasser maximal in die Tonne laufen soll, also etwa auf Höhe des gewünschten höchsten Wasserstands der Tonne (knapp unter dem Tonnenrand). Genau auf dieser Höhe sitzt später der Sammler. Das ist wichtig für den Überlauf-Trick, gleich mehr.
Schritt 2: Loch bohren.
Mit dem Kronenbohrer ein Loch ins Fallrohr bohren. Sauber und gerade. Handschuhe und Schutzbrille an, der Bohrer kann verkanten.
Schritt 3: Sammler einsetzen.
Den Filter durch das Bohrloch ins Fallrohr stecken. Die Gummilippen legen sich von innen ans Rohr an und dichten ab. Etwas Seifenwasser hilft beim Einschieben.
Schritt 4: Schlauch zur Tonne.
Den mitgelieferten Schlauch vom Sammler zur Tonne führen und am Anschluss der Tonne befestigen. Auf dichten Sitz achten.
Fertig. Bei den meisten Sets dauert das keine 20 Minuten.
Methode B: Fallrohr durchtrennen
Etwas aufwändiger, dafür bei manchen Sammler-Modellen vorgesehen.
- Höhe wie oben markieren.
- Mit Metall- oder Kunststoffsäge ein kurzes Stück sauber aus dem Fallrohr heraussägen.
- Den Sammler in die Lücke einsetzen, oben und unten ins Fallrohr stecken.
- Schlauch zur Tonne legen.
Welche Methode, hängt vom gekauften Sammler ab, die Verpackung sagt dir, welche vorgesehen ist.
Der Überlauf-Trick: kommunizierende Röhren
Der wichtigste Punkt, den viele Anleitungen nicht erklären:
Der Sammler sitzt auf Höhe des maximalen Wasserstands. Solange die Tonne nicht voll ist, läuft Wasser hinein. Sobald der Wasserspiegel in der Tonne die Höhe des Sammlers erreicht (Prinzip der kommunizierenden Röhren), kann kein Wasser mehr nach, und der Rest fließt einfach im Fallrohr weiter nach unten in den Kanal.
Heißt: Bei richtig montiertem Sammler kann die Tonne nicht überlaufen. Du brauchst keinen separaten Überlaufschlauch, der Sammler regelt das selbst. Das ist der ganze Charme des Systems.
Nutzt du eine Tonne ohne so einen Sammler (also mit einfacher Klappe), dann brauchst du sehr wohl einen Überlauf: einen Stutzen oben an der Tonne, dessen Schlauch das Wasser vom Haus wegführt. Sonst steht dir bei Starkregen das Wasser am Fundament. Der Überlauf muss dabei immer unter dem Zulauf sitzen.
Filtern: gegen Laub, Schmutz und Mücken
Der Regensammler filtert schon das Gröbste. Trotzdem zwei Dinge:
Laubgitter im Sammler sauber halten. Im Herbst regelmäßig kontrollieren, sonst verstopft er und das Wasser läuft am Sammler vorbei.
Mückenschutz, das unterschätzte Thema. Stehendes Wasser ist eine Mückenbrutstätte. Larven entwickeln sich da innerhalb von Tagen. Deshalb:
- Tonne immer mit Deckel verschließen. Offene IBC sind die größten Sünder.
- Jede Öffnung (Zulauf, Überlauf) mit feinem Gitter abdecken, Maschenweite maximal 1 mm.
- Wenn doch Larven da sind: ein paar Tropfen Speiseöl auf die Wasseroberfläche bilden einen Film, der die Larven erstickt (für Gießwasser unbedenklich).
Mehrere Tonnen verbinden (Reihenschaltung)
Eine Tonne ist schnell voll. Willst du mehr Vorrat, koppelst du mehrere Tonnen mit einem Verbindungsset (Schlauch mit Schraubdichtungen).
So geht’s:
- Alle Tonnen auf dem Podest auf exakt gleiche Höhe bringen. Das ist der entscheidende Punkt.
- In jede Tonne auf gleicher Höhe ein Loch bohren, möglichst weit oben.
- Den Verbindungsschlauch durch die gegenüberliegenden Löcher stecken, die Überwurfmuttern von innen festziehen, dicht.
Jetzt füllt sich die erste Tonne, läuft über die Verbindung in die zweite, die in die dritte. So baust du dir aus drei 300-Liter-Tonnen fast 900 Liter Vorrat. Pumpe oder Hahn kommt dann an die letzte Tonne in der Reihe.
Regentonne winterfest machen
Hier killt der erste echte Frost dir die Tonne, wenn du nicht aufpasst. Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und sprengt das Gehäuse. Eine geplatzte Tonne kannst du wegwerfen.
So machst du sie winterfest:
- Vor dem ersten Frost entleeren. Ablaufhahn unten öffnen, leerlaufen lassen. Bei Tonnen ohne Hahn die Tonne kippen.
- Sammler abklemmen oder umstellen, damit über den Winter kein Wasser mehr nachläuft. Viele Sammler haben eine Winterstellung, dann läuft alles direkt durchs Fallrohr.
- Tonne reinigen (siehe unten), dann kopfüber lagern oder mit offenem Deckel stehen lassen, damit sich kein Wasser sammelt.
- Kleine Tonnen ab in Garage oder Keller. Frostfrei gelagert hält die Tonne viel länger.
Frostsichere Tonnen aus PE-LD/PE-HD vertragen Temperaturen bis ungefähr -50 °C, dürfen über den Winter aber maximal zu 75 Prozent gefüllt bleiben, damit das Eis Platz zum Ausdehnen hat. Steht es bei dir auf “ganz oder gar nicht”, lieber komplett leeren. Sicher ist sicher.
Erdtanks und Zisternen sind durch die Erdwärme frostgeschützt, die kannst du gefüllt lassen.
Wartung: reinigen und algenfrei halten
Einmal im Jahr (am besten beim Winterfestmachen) eine Grundreinigung:
- Tonne leeren.
- Mit Bürste oder Hochdruckreiniger Pollen, Algen und Schlamm vom Boden und den Wänden lösen.
- Bei hartnäckigem Belag einen Tankreiniger nehmen, der auch Bakterien entfernt. So hast du im Frühjahr wieder klares Wasser.
- Den Sammler ausspülen, Laubgitter prüfen.
Gegen Algen während der Saison hilft vor allem: dunkel halten. Algen brauchen Licht. Ein geschlossener Deckel und ein schattiger Standort sind die halbe Miete. Durchsichtige oder offene Behälter veralgen am schnellsten.
Regenwasser im Haus nutzen (für später)
Die meisten bleiben beim Garten, völlig in Ordnung. Aber du kannst Regenwasser auch ins Haus holen, und genau hier sparst du richtig Geld.
Sinnvoll sind:
- Toilettenspülung. Der größte einzelne Trinkwasser-Verbraucher im Haushalt. Hierfür ist Regenwasser perfekt geeignet.
- Waschmaschine. Weiches Regenwasser braucht weniger Waschmittel und es setzt sich kein Kalk ab.
- Putzen, Auto waschen, Gießen.
Dafür brauchst du eine Zisterne, eine Pumpe und ein getrenntes Leitungsnetz im Haus, das streng vom Trinkwasser getrennt sein muss (Vorschrift). Sowas plant man am besten beim Neubau oder einer größeren Sanierung mit ein. Für eine bestehende Regentonne ist das nichts, aber gut zu wissen, wohin die Reise gehen kann.
Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)
| Fehler | Folge | Lösung |
|---|---|---|
| Tonne auf weichem Boden | Kippt im vollen Zustand (gefährlich) | Festes, ebenes Fundament aus Beton/Pflaster |
| Sammler zu hoch montiert | Tonne wird nie ganz voll | Sammler auf Höhe des max. Wasserstands |
| Kein Deckel / kein Gitter | Mückenbrut, Laub, Algen | Deckel zu, Öffnungen mit 1-mm-Gitter |
| Kein Überlauf (bei Tonne ohne Sammler) | Wasser läuft ans Fundament | Überlaufschlauch vom Haus weg |
| Im Winter nicht entleert | Eis sprengt die Tonne | Vor Frost leeren, Ablauf öffnen |
| Tonnen ungleich hoch verbunden | Reihenschaltung füllt nicht richtig | Alle Tonnen exakt auf gleiche Höhe |
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Wasser sammle ich mit einer Regentonne?
Pro m² Dachfläche und 10 mm Regen bekommst du 10 Liter. Rechne mit der Formel Dachfläche × Niederschlag × Abflussbeiwert. Beispiel: 40 m² Ziegeldach × 800 mm × 0,8 = 25.600 Liter im Jahr, die an diesem Fallrohr runterkommen. Auffangen kannst du davon so viel, wie deine Tonnen fassen, der Rest läuft weiter in den Kanal.
Wie schließe ich die Regentonne ans Fallrohr an?
Am einfachsten mit einem Regensammler: ein Loch ins Fallrohr bohren (Kronenbohrer), den Filter einsetzen, Schlauch zur Tonne. Der Sammler sitzt auf Höhe des maximalen Wasserstands und stoppt automatisch, wenn die Tonne voll ist. Dauer: rund 20 Minuten.
Muss ich die Regentonne im Winter leeren?
Ja, wenn sie nicht ausdrücklich frostsicher ist. Gefrierendes Wasser sprengt das Gehäuse. Vor dem ersten Frost entleeren, Ablauf öffnen, Sammler abstellen. Frostsichere PE-Tonnen dürfen maximal zu 75 Prozent gefüllt bleiben, damit das Eis Platz hat.
Kann ich Regenwasser für Gemüse verwenden?
Ja, Regenwasser ist sogar ideal für Gemüse. Es ist weich, kalkfrei und enthält kein Chlor. Wichtig ist nur ein sauberer, abgedeckter Sammelbehälter, damit kein Schmutz und keine Mückenlarven hineinkommen.
Wie verhindere ich Mücken und Algen in der Tonne?
Mücken: Tonne mit Deckel verschließen, alle Öffnungen mit feinem Gitter (max. 1 mm) abdecken. Algen: dunkel und schattig halten, Deckel zu. Licht ist der Hauptauslöser für Algenwachstum.
Welche Größe Regentonne brauche ich?
Für einen kleinen Garten reichen 300 bis 500 Liter. Für ein normales Einfamilienhausdach (50 bis 70 m² am Fallrohr) plane mindestens 500 bis 600 Liter ein. Vielgießer und Gemüsegärtner fahren mit 1.000 Litern (IBC) oder mehreren verbundenen Tonnen am besten.
Brauche ich einen Überlauf?
Bei einem Regensammler nicht, der stoppt von selbst und lässt überschüssiges Wasser im Fallrohr weiterlaufen. Nutzt du eine einfache Tonne ohne Sammler, brauchst du unbedingt einen Überlaufschlauch, der das Wasser vom Haus wegführt.
Baupläne und Anleitungen
Bereit loszulegen? Schau bei fredsbauanleitungen.de/rabatt vorbei, mit tausenden Plänen für jedes DIY-Projekt.
Groeten van Fred Schouten, Heimwerker mit Leib und Seele.
PS: Stell die Tonne lieber heute als morgen auf. Der nächste Regen kommt bestimmt, und es wäre doch schade, all die Liter ungenutzt im Kanal verschwinden zu sehen.
Quellen
- OBI Magazin: Regentonne aufstellen, obi.de
- toom Baumarkt: Regentonne anschließen, toom.de
- BENZ24: Regentonne anschließen in 5 Minuten, benz24.de
- BENZ24: Regentonne frostsicher und winterfest machen, benz24.de
- regentonne.de: Regenwassertank wie groß / Regensammler-Funktion, regentonne.de
- gartnwissn.de: Größe einer Regentonne (Abflussbeiwert, Rechenbeispiele), gartnwissn.de
- BAUHAUS: Regentonne anschließen, bauhaus.info

