IFD-Bauen ist eine Baumethode, die für industrielles, flexibles und demontierbares Bauen steht. Sie kombiniert diese drei Merkmale, um Gebäude effizienter, nachhaltiger und anpassungsfähiger zu machen.
Merkmale
Die Methode beruht auf drei Säulen:
- Industriell: Bauteile werden im Werk vorgefertigt. Das ist effizient, sorgt für eine gleichbleibende Qualität und ermöglicht eine schnelle Montage auf der Baustelle.
- Flexibel: Das Gebäude ist an sich ändernde Nutzungsanforderungen anpassbar, zum Beispiel durch eine Änderung der Raumaufteilung.
- Demontierbar: Bauteile lassen sich trocken montieren und demontieren und können wiederverwendet werden, was dem zirkulären Bauen entspricht.
Anwendung
Das Ziel des IFD-Bauens ist:
- Wiederverwendung von Bauteilen;
- weniger Bauabfall;
- schnelleres Bauen;
- ein Gebäude, das sich über seine Lebensdauer mit dem Nutzer verändert.
Da die Bauteile trocken verbunden und später wieder auseinandergenommen werden können, lässt sich ein Gebäude einfacher anpassen oder rückbauen, ohne dass Materialien verloren gehen.
Verwandte Begriffe
- Montagebau
- Fertigbau
- Kreislaufwirtschaft
- Anpassbares Bauen
- Elementbau
- Cradle to Cradle
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