Eine Kalibrierkurve ist eine Grafik, die beim Eichen oder Kalibrieren erstellt wird und den abgelesenen Wert eines Messgeräts mit dem wahren Referenzwert verknüpft. So werden die Abweichungen eines Geräts sichtbar und korrigierbar.
Wie funktioniert das?
Beim Erstellen einer Kalibrierkurve misst man eine Reihe bekannter Referenzwerte mit dem Gerät. Die Abweichung zwischen abgelesenem Wert und wahrem Wert wird in einer Grafik aufgetragen. Diese Grafik dient anschließend zur Korrektur späterer Messungen.
Die Hauptschritte:
- Dem Gerät bekannte Referenzwerte vorgeben.
- Je Referenzwert ablesen, was das Gerät anzeigt.
- Die Abweichung in einer Grafik auftragen: die Kalibrierkurve.
- Die Grafik zur Korrektur späterer Messungen nutzen.
Anwendung im Bauwesen
Im Bauwesen wird die Kalibrierkurve beim Eichen von Mess- und Prüfgeräten verwendet, etwa:
- Feuchtemessgeräte
- Kraftaufnehmer (Wägezellen)
- Sondiergeräte
- Waagen
Ohne gültige Eichung sind Messergebnisse nicht zuverlässig. Eine korrekte Kalibrierkurve ist daher die Grundlage für verlässliche Messungen und Prüfungen.
Verwandte Begriffe
- Nonius
- Wasserwaage
- Entfernungsmesser
- Inklinometer
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