Ein Rasengitterstein ist ein Betonpflasterstein mit offenen Kammern — oft in Wabenform — die nach dem Verlegen mit Erde und Rasen gefüllt werden. So entsteht ein Belag, der das Gewicht von Fahrzeugen trägt, aber dennoch grün wirkt und Regenwasser durchlässt.
Wirkung
Die Betonstege des Steins nehmen die Last auf und verteilen sie in den Untergrund, während die offenen Felder Raum für Rasen oder Kies bieten. Das Regenwasser versickert zwischen den Kammern im Boden, statt in die Kanalisation abzufließen. Rasengittersteine sind damit eine Form der Teilbefestigung.
Anwendung
- Parkplätze und Einfahrten — ein tragfähiger, grüner Untergrund
- Randstreifen und Feuerwehrzufahrten — befahrbar, aber begrünt
- Zufahrtswege — Befestigung, die grün aussieht
- Ufer und Böschungen — als Auskleidung gegen Erosion
Vorteile
- Wasserdurchlässig — hilft gegen Überflutung und Austrocknung (klimaangepasst)
- Grünes Aussehen — weniger Versiegelung als geschlossenes Pflaster
- Tragfähig — geeignet für leichten bis mittelschweren Verkehr
Hinweis
Eine gute, wasserdurchlässige Tragschicht ist entscheidend. Der Rasen in den Kammern braucht Pflege sowie ausreichend Licht und Wasser.
Verwandte Begriffe
- Rasengitterplatte
- Teilbefestigung
- Pflasterverband
- Klimaangepasst bauen
- Versickerung
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