Ein Kellerlicht ist ein Fenster, Gitter oder Bodenlicht, das Tageslicht (und manchmal Luft) in einen Kellerraum lässt. Es wird in der Kellermauer oberhalb des Geländes oder — bei einem Keller unter dem Gehweg — als begehbares Lichtfeld in der Pflasterung angebracht.
Ausführungen
- Kellerfenster in der Fassade — ein kleines Fenster knapp über dem Gelände, oft in Verbindung mit einem Lichtschacht: einer kastenförmigen Konstruktion im Erdreich, die Licht und Luft zum Kellerfenster führt
- Bodenlicht (Gehweglicht) — historisch aus Glasbausteinen in einem Eisen- oder Betonrahmen mit Bewehrung aufgebaut, sodass ein gut begehbarer Glasboden entsteht, durch den Licht in den darunterliegenden Keller fällt
- Lichtkuppel oder Lichtschacht — moderne Varianten, um einen abgesenkten Raum mit Tageslicht zu versorgen
Anwendung
- Keller als Wohn- oder Arbeitsraum — Tageslicht ist nötig, um einen Keller angenehm und nutzbar zu machen
- Souterrains — zusätzlicher Lichteinfall unter Straßenniveau
- Keller unter dem Gehweg — wo kein Fassadenfenster möglich ist, bringt ein Bodenlicht dennoch Tageslicht herein
Zu beachten
- Sorge bei einem Kellerfenster mit Lichtschacht für eine gute Entwässerung, damit kein Wasser am Fenster stehen bleibt
- Begehbare Bodenlichter müssen ausreichend fest und rutschsicher sein
- Kombiniere Tageslicht mit Lüftung, um Feuchtigkeit im Keller zu vermeiden
- Ein wasserdichter Anschluss an die Kellermauer ist wesentlich, um Undichtigkeit zu vermeiden
Verwandte Begriffe
- Keller
- Lichtschacht
- Souterrain
- Tageslichtquotient
- Glas
Mehr über Baubegriffe erfahren? Besuche unsere Wissensdatenbank auf fredsbauanleitungen.de/rabatt.