Ein Fassadensockel ist der unterste Bereich einer Fassade, häufig aus einem abweichenden, robusten Material, das den Fuß der Fassade schützt. Zum Einsatz kommen etwa Naturstein, Fliesen oder eine Sperrschicht (Trassmauerwerk). Der Sockel fängt spritzendes Regenwasser, aufwirbelnden Schmutz und mechanische Beschädigungen genau dort ab, wo die Fassade am stärksten beansprucht wird.
Anwendung
Der Fassadensockel befindet sich am unteren Rand der Fassade, meist zwischen Geländeoberkante und etwa einem halben Meter Höhe. An dieser Stelle trifft viel Spritzwasser vom Gehweg oder von der Straße auf, was auf Dauer Feuchtigkeitsschäden und Verschmutzungen verursacht. Durch ein wasserabweisendes und verschleißfestes Material bleibt das darüberliegende Mauerwerk trockener und sauberer. Bei Bestandsfassaden werden oft ein Sperrsockel oder ein Natursteinband verwendet, während bei modernen Fassaden auch Fliesen oder Fassadenplatten dienen.
Merkmale
Ein guter Fassadensockel ist wasserdicht, stabil und frostbeständig. Das Material weicht bewusst vom Rest der Fassade ab, wodurch der Sockel auch einen dekorativen Akzent bildet. Der Übergang zwischen Sockel und darüberliegendem Mauerwerk verdient Aufmerksamkeit, damit keine Feuchtigkeit hinter die Verkleidung läuft. Korrekt ausgeführt verlängert ein Fassadensockel die Lebensdauer der gesamten Fassade.
Verwandte Begriffe
- Sockel
- Sperrmauerwerk
- Fassade
- Backstein
- Mauern
- Fuge
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