# Was ist die Bebauungsdichte?
**Die Bebauungsdichte — in Deutschland als Grundflächenzahl (GRZ) bekannt — gibt das Verhältnis zwischen der bebauten Grundfläche und der Gesamtfläche eines Baugrundstücks an.** Sie wird als Dezimalzahl zwischen 0 und 1 angegeben. Eine GRZ von 0,4 bedeutet, dass 40 % des Grundstücks bebaut werden dürfen.
## Berechnung
**Bebauungsdichte = bebaute Fläche ÷ Grundstücksfläche**
Dabei zählt nur die Grundfläche der Gebäude (der „Fußabdruck”), nicht die Geschossfläche über mehrere Etagen.
## Anwendung
Die Bebauungsdichte wird im Bebauungsplan (B-Plan) festgelegt und bestimmt:
– **Wie viel gebaut werden darf** — die maximale überbaute Fläche
– **Freiraum für Grün** — das Verhältnis von bebaut zu unbebaut
– **Gebietscharakter** — niedrige Dichte = grüner, offener Charakter; hohe Dichte = urbaner Charakter
### Beispiel
Bei einem Grundstück von 500 m² und einer GRZ von 0,5 dürfen maximal 250 m² bebaut werden.
## Unterschied zur GFZ
Die Geschossflächenzahl (GFZ) zählt alle Geschosse mit. Bei der Bebauungsdichte geht es nur um den Fußabdruck auf Geländeniveau.
## Verwandte Begriffe
– Bebauungsplan
– Baugenehmigung
– Baulinie
– Baugrundstück
– Städtebau
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