Was ist eine Basilika (Bauform)?

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# Was ist eine Basilika?

**Eine Basilika ist eine Bauform, bei der ein erhöhtes Mittelschiff von niedrigeren Seitenschiffen flankiert wird, getrennt durch Säulen oder Pfeiler.** Durch den Höhenunterschied entstehen Obergadenfenster (Lichtgaden) in den Wänden des Mittelschiffs, durch die Tageslicht einfällt.

## Ursprung

Die Basilikaform stammt aus der römischen Antike, wo das Gebäude als Markthalle, Gerichtssaal oder Versammlungsraum diente. Nach der Legalisierung des Christentums im 4. Jahrhundert wurde die Form für Kirchenbauten übernommen, da sie große Versammlungsräume bot.

## Merkmale

– **Länglicher Grundriss** — rechteckig mit einem oder mehreren Schiffen
– **Erhöhtes Mittelschiff** — höher als die Seitenschiffe, mit Fenstern in den oberen Wänden
– **Säulenreihen oder Pfeiler** — trennen das Mittelschiff von den Seitenschiffen
– **Apsis** — halbrunde Nische am Ende, oft mit einer Halbkuppel

## Anwendung

Die Basilikaform ist der am häufigsten verwendete Grundriss im westlichen Kirchenbau — von frühchristlichen Kirchen in Rom bis zu gotischen Kathedralen. Das Grundprinzip eines hohen Mittelschiffs mit niedrigen Seitenschiffen blieb jahrhundertelang bestimmend.

In der modernen Architektur wird der Begriff auch für Gebäude mit ähnlichem Querschnitt verwendet, wie bestimmte Bahnhöfe und Markthallen.

## Verwandte Begriffe

– Kirchenbau
– Mittelschiff
– Säule
– Gewölbe
– Lichtgaden

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