Was ist Anlandung?
Anlandung ist der natürliche Prozess, bei dem Wind oder Wasser Sand, Ton oder Schlick an einer Konstruktion, Düne oder einem Ufer ablagert. Durch Anlandung wird Boden aufgehäuft, was im Bauwesen und Wasserbau sowohl erwünscht als auch unerwünscht sein kann.
Wie entsteht Anlandung?
Anlandung entsteht, wenn die Strömungsgeschwindigkeit von Wind oder Wasser abnimmt und mitgeführte Partikel sich absetzen:
- Wind — Sand wird mitgetragen und häuft sich an Hindernissen wie Mauern oder Dünen an
- Wasser — Schlick und Sand setzen sich ab, wo die Strömung nachlässt
Das Gegenteil von Anlandung ist Erosion: das Abtragen von Boden durch Wind oder Wasser.
Anwendung
- Küstenschutz — Sandaufspülungen und Buhnen fördern Anlandung, um die Küste zu verbreitern
- Deiche und Ufer — gewünschte Anlandung stärkt das Ufer auf natürliche Weise
- Fundamente — unerwünschte Anlandung gegen eine Fundamentwand kann den Erddruck erhöhen
- Drainage — Anlandung kann Drainagerohre mit Sand oder Schlick verstopfen
Anlandung verhindern
- Drainage anlegen — verhindert, dass Wasser Boden zur Konstruktion spült
- Kiespackung — eine Kiesschicht rund um das Fundament verhindert die Anhäufung von Feinmaterial
- Gefälle — das Gelände sollte vom Gebäude weg abfallen
Verwandte Begriffe
- Gefälle
- Fundament
- Drainage
- Wassersperre
- Erosion
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